Reiten
Rastede scheut keinen   Vergleich mit Aachen

Für die 69. Auflage haben etwa 1000 Reiter gemeldet. Ein Höhepunkt ist die deutsche Meisterschaft der Einspänner.

Bild:
Will sowohl in Rastede als auch in Aachen jubeln: Sandra AuffarthBild:
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Rastede 110 Wettbewerbe, 1000 Reiter, 3500 Pferde – das Oldenburger Landesturnier in Rastede legt auch bei seiner 69. Auflage wieder Zahlen auf, von denen die meisten Turniere nur träumen können. Vom 18. bis 23. Juli dürfen sich die Zuschauer im Rasteder Schlosspark wieder auf hochklassigen Reitsport freuen – und das, obwohl in diesem Jahr ein besonderes Hindernis zu überspringen ist.

Denn ausgerechnet der CHIO in Aachen, das wichtigste Reitturnier Deutschlands, findet parallel statt (14. bis 23. Juli). Das Weltfest des Pferdesports als Konkurrenz? Kein Problem, sagen die Macher des Landesturniers.

„Wir sind stabil unterwegs und in sich so gut, dass man nicht immer schneller, höher, weiter muss. Wir haben fantastische Alleinstellungsmerkmale“, scheut Turnierleiter Jan-Christoph Egerer keinen Vergleich mit den Aachenern. Obwohl aufgrund der Terminüberschneidung einige der großen Namen fehlen würden, seien die Nennungszahlen äußerst erfreulich. „So haben zum Beispiel für die Große Tour im Springen insgesamt 53 Reiter genannt, im vergangenen Jahr waren es 36“, erklärt Egerer. Neben den Spitzenreitern seien viele Sportler aus der Region dabei, „deren Saison-Highlight ist, hier zu starten“. Es gehe darum, wieder „maximalen Wohlfühlfaktor für alle Beteiligten“ zu gewährleisten, betont Organisationschef Torsten Schmidt.

Während Mario Stevens (Molbergen) oder Dressurreiterin Bernadette Brune (Bad Zwischenahn) in Aachen reiten werden, plant Olympiasiegerin und Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee) einen Doppelstart. Die 30-Jährige wird zunächst mit Nachwuchspferden im Rasteder Schlosspark starten, ehe sie dann der deutschen Vielseitigkeitsmannschaft beim CHIO angehört.

Traditionell besticht das Landesturnier wieder mit seiner enormen Vielfalt, den Wettbewerben in den Disziplinen Dressur, Vielseitigkeit, Springen und Fahren. Die ländlichen Reiter und die gezielte Nachwuchsförderung stehen erneut im Fokus.

Ein besonderer Höhepunkt sind die deutschen Meisterschaften der Einspänner-Kutschen. „Das bedeutete einen großen Aufwand, ist aber eine besondere Auszeichnung und weitere Aufwertung des Landesturniers“, sagt Schmidt. 29 Einspänner hätten sich gemeldet, dazu kommen natürlich noch die Zwei- und Vierspänner. „Insgesamt sind es etwa 60 Kutschen. Eine Herausforderung, der wir aber gewappnet sind“, so Schmidt.

Das könnte Sie auch interessieren