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Rastede Wer Antonia Busch-Kuffner in die strahlenden Augen guckt, der sieht, wie sehr sie sich auf das freut, was vor ihr liegt. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Das war mein Traum“, sagt die 14-jährige Dressurreiterin. Sie meint damit ihren Start bei den Pony-Europameisterschaften im polnischen Strzegom (ab dem 15. August) – und damit ihren ersten Start für Deutschland bei einer EM.

Aber erst einmal steht das Oldenburger Landesturnier in Rastede auf dem Programm. „Hier zu reiten, ist immer ein besonderes Highlight“, sagt die aus Prinzhöfte (Landkreis Oldenburg) kommende Nachwuchsreiterin, die für den RV Ganderkesee antritt. Am Freitag startet sie im Finale der Pony-Landesmeisterschaften.

Welches Talent da im Schlosspark sattelt, konnten die Zuschauer bereits an den ersten beiden Turniertagen leicht erkennen. Busch-Kuffner gewann mit Kastanienhof Cockney Cracker sowohl die 1. als auch die 2. Wertung in der Pony-Dressurprüfung L**-Trense. „Besser geht’s nicht“, sagt sie nicht weniger strahlend. Ihr Sitz und die Einwirkung auf das Pferd waren herausragend. Zudem platzierte das Energiebündel Crimson Gold in der Qualifikation für das Bundeschampionat der 5-Jährigen (Rang drei) und Double Diamond in der Qualifikation für das Bundeschampionat der 5- bis 6-Jährigen (Rang zwei).

Im Hinterkopf bei allen Starts ist aber schon der Auftritt in Polen mit ihrem Pony Daily Pleasure WE. Über den Preis der Besten in Warendorf sowie zwei Sichtungen in Hagen und Luxemburg hat sich das Talent für den Bundeskader aufgedrängt. Daily Pleasure WE ist nicht mit in Rastede, wird dagegen auf dem heimische Hof der Reiter-Familie auf die EM vorbereitet, bei der in Jette Lakeberg vom Reitclub Hude noch eine zweite junge Reiterin aus dem Landkreis Oldenburg satteln wird.

„Vier Tage vor dem EM-Start geht es nach Warendorf ins Trainingslager mit der deutschen Mannschaft, danach geht es nach Polen“, erzählt Mutter Silvia Busch-Kuffner, die ihre Tochter trainiert und natürlich mitreist. Im Alter von drei Jahren habe Antonia das erste Shetlandpony bekommen, seitdem habe sie das Reit-Fieber gepackt. „Das tägliche Training ist für mich ganz normal“, sagt die 14-Jährige, die zur Realschule in Harpstedt geht.

Bei so viel Talent scheint der Weg in die Berufsreiterei geebnet, doch so ganz festlegen will Antonia Busch-Kuffner sich da noch nicht. „Klar kann ich mir das vorstellen, aber dafür ist es noch zu früh“, sagt sie. Da liegt es doch viel näher, sich über die kurzfristigen Ziele Gedanken zu machen. „Wir sind Deutschland und Deutschland ist nicht das schlechteste Land im Reiten, also wollen wir mit dem Team vorn dabei sein“, erzählt sie über ihre EM-Ziele.

Die drei besten deutschen Einzel-Ergebnisse qualifizieren sich zudem für die Kür am Abschlusswochenende des Kontinentalturniers in Polen. „Das wäre sicher ein Traum“, sagt Mutter Silvia. Ihre Tochter hat sich mit 14 Jahren ja schon so einige davon erfüllt.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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