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Rastede Das Oldenburger Landesturnier lebt unter anderem von seiner familiären Atmosphäre. Im Interview erzählt Organisationsleiter Torsten Schmidt, was die Zuschauer von der 71. Auflage des Landesturniers erwarten dürfen.

Her Schmidt, das Landesturnier rückt immer näher. Wie weit ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen?

Torsten Schmidt: Wie sagt man doch so schön: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Die Vorbereitungsphase hat bereits wenige Wochen nach dem Ende des 70. Landesturniers 2018 begonnen. Alle positiven, aber auch die negativen Erkenntnisse wurden verarbeitet und in die aktuelle Planung mit aufgenommen. In Kürze werden wir die sportliche Ausschreibung veröffentlichen.

Welche Neuerungen dürfen die Aktiven, aber auch die Zuschauer erwarten?

Torsten Schmidt: Ach, da ist so einiges. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, wir suchen immer nach der Optimierung. Deshalb sind wir in der Vorbereitung auch intensiv mit einigen Aktiven in der Vorbereitung in Kontakt, um uns auch hier beraten zu lassen. Ich kann ein paar der Neuerungen nur kurz ansprechen: Wir haben die Ausschreibung zur Großen Tour Springen ein wenig umgeschrieben und auch den Großen Preis etwas verändert. Dadurch bekommen die Reiter eine bessere Planungssicherheit. In diesem Jahr können wir den altenSportplatz in der Mühlenstraße für die Stallzelte sowie als Fahrerlager für die Gespannfahrer nutzen. Das gibt zusätzlich kurze Wege. Dank unserer Sponsoren können wir auch dieses Jahr wieder unseren jungen Besuchern bis einschließlich 15 Jahre freien Eintritt gewähren.

Wie viele Helfer/Innen werden für ein Turnier dieser Größenordnung eigentlich benötigt?

Torsten Schmidt: Wir sind wirklich froh, dass wir uns in jedem Jahr auf rund 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verlassen können. Ohne diese wäre ein Turnier dieser Größenordnung gar nicht zu realisieren.

In diesem Jahr fällt das Landesturnier nicht wie in den Vorjahren zeitlich mit dem CHIO Aachen zusammen. Hat das Einfluss auf die Nennungen von Spitzenreitern?

Torsten Schmidt: Ich denke nicht, denn in Berlin findet zeitgleich das Global Jumping statt, wo es um hohe Preisgelder geht. Wir freuen uns natürlich über jeden Spitzensportler, der für Rastede meldet, aber ich denke, gerade auf dem Landesturnier sind heute schon die Stars von morgen zu sehen. Und das ist genau das, was den Erfolg unserer Veranstaltung ausmacht. Von jung bis erfahren – im Springen und in der Dressur satteln hier die Aktiven aller Leistungsklassen. Für viele ist es einfach ein besonderes Erlebnis, in Rastede an den Start gehen zu dürfen.

Wie lässt sich ein Reitturnier dieser Größenordnung organisatorisch und finanziell überhaupt stemmen?

Torsten Schmidt: Das lässt sich in einem Satz sagen: Ohne unsere verlässlichen Sponsoren und ohne unsere vielen ehrenamtlichen Helfer würde hier gar nichts gehen. Wir haben das große Glück, dass wir vieles auf viele Schultern verteilen können. Das Oldenburger Landesturnier ist ja irgendwie auch ein Schaufenster der Partnerschaft von Reitsport und Wirtschaft in unserer Region.

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