Nachwuchsförderung Beim Agravis-Cup
Beim zweiten Anlauf hat es geklappt

Gerrit Nieberg konnte den Zukunftspreis für sich entscheiden. Doch Laura Klaphake landete auf Platz zwei – und das, obwohl sie beim Großen Preis gar nicht startete.

Bild: Martin Remmers
Gerrit Nieberg mit dem Holsteinerhengst Contagio über einem Sprung beim Großen Preis.Bild: Martin Remmers
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Oldenburg Beim zweiten Anlauf hat er es geschafft: Gerrit Nieberg hat den Agravis-Zukunftspreis 2017 gewonnen.

Schon im Jahr zuvor nahm er an dem turnierübergreifenden Wettbewerb teil, schrammte als undankbarer Vierter jedoch knapp am Treppchen und damit auch an den begehrten Preisgeldern vorbei. Dieses Mal darf er die 5000 Euro mit nach Hause nehmen. Nieberg platzierte sich beim Großen Preis von Oldenburg mit dem 13-jährigen Holsteinerhengst Contagio auf Rang 18, er kassierte vier Strafpunkte und benötigte 62,21 Sekunden für den Parcours – in der Wertung der jungen Reiter unter 25 Jahren reichte das jedoch für Platz eins und die Verteidigung seiner Führung.

„Die Tour ging schon in Nörten-Hardenberg gut für mich los, und Münster lief noch besser“, sagte Nieberg am Sonntagabend nach der Siegerehrung beim Agravis-Cup. „Den Zukunftspreis habe ich fest in die Saison mit eingeplant.“ Der Preis sei eine gute Förderung für junge Reiter, die bereits die große Tour mitreiten, da sie so die Gelegenheit hätten, sich in einer Sonderwertung untereinander zu messen, meinte Nieberg.

EM-Kader-Mitglied Laura Klaphake aus Steinfeld konnte sich den zweiten Platz beim Zukunftspreis 2017 sichern. „Das hätte ich echt nicht gedacht, ich bin mega happy“, sagte Klaphake. Denn in Oldenburg ritt sie den Großen Preis gar nicht mit, sondern konzentrierte sich auf ihr Nachwuchspferd Camalita.

Der dritte Preisträger der Nachwuchsförderung ging in Oldenburg gar nicht an den Start: Der US-Amerikaner Michael Hughes war jedoch in Nörten-Hardenberg sehr erfolgreich und konnte dort den dritten Platz in der internationalen Springprüfung erreichen – jetzt überholt er in der Gesamtwertung Niklas Krieg.

Für Nieberg und Klaphake ist die Saison mit diesem Erfolg jedoch noch nicht vorbei: Nieberg wird in München und Salzburg an den Start gehen und eventuell auch in Frankfurt dabei sein. Klaphake fährt noch nach Maastricht. „Dann haben die Pferde erst einmal Pause, das haben sie sich auch verdient. Im kommenden Jahr wird dann wieder angegriffen“, sagte die Studentin.

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