Grand Prix Kür Beim Agravis Cup
Al Martino schwebt in Oldenburg auf Platz eins

Borja Carrascosa und Al Martino legten die Messlatte direkt am Anfang der Prüfung hoch. An ihnen konnte keiner vorbeiziehen.

Bild: Martin Remmers
Borja Carrascosa (Spanien) gewann mit Al Martino die FEI Grand Prix Kür.Bild: Martin Remmers
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Auf dem zweiten Platz landete Malin Rinne (Schweden) auf Scharmeur.Bild: Martin Remmers
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Den dritten Platz erreichte Andrea Timpe mit Don Darwin beim Agravis-Cup 2017.Bild: Martin Remmers
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Oldenburg Sie hatten den ersten Startplatz und von der Spitze ließen sie sich auch nicht mehr verdrängen: Borja Carrascosa aus Spanien und der 13-jährige Hannoveranerwallach Al Martino wachsen immer mehr zusammen und in Oldenburg gelang es ihnen, am Sonntag die Grand Prix Kür für sich zu entscheiden. Mit 72,670 Prozent bewerteten die Richter die Kürdarbietung.

„Ich bin zufrieden damit, wie es gelaufen ist“, sagte Carrascosa nach der Siegerehrung. Verbesserungsmöglichkeiten gebe es natürlich immer und so will der Spanier mit dem Wallach, den er seit einem Jahr kennt, in der kommenden Saison noch mehr Erfahrung in den internationalen Prüfungen sammeln.

Carrascosa ritt fünf Jahre in Hagen am Teutoburger Wald im Stall von Familie Kasselmann – deshalb war der Start in der großen EWE-Arena für ihn ein wenig so, als würde er nach Hause kommen. „Es hat mir Spaß gemacht, in Oldenburg zu reiten und auch all die Leute wiederzutreffen, die ich hier kenne“, erzählte Carras­cosa.

Zum ersten Mal in Oldenburg dabei war die Schwedin Malin Rinne. Mit dem 14-jährigen schwedischen Hengst Scharmeur ritt sie beim Agravis-Cup auf Rang zwei, die Richter bewerteten das Paar mit 71,765 Prozent. „Ich arbeite mit Scharmeur seit er zwei Jahre alt ist, er ist mein erstes Grand-Prix-Pferd und für mich wie ein bester Freund“, sagte sie. In der Zukunft möchte sie mit ihrem besten Freund noch mehr Erfahrung auf internationalen Turnieren sammeln, 2017 ist erst ihre zweite Saison im Grand-Prix-Bereich.

Don Darwin, geritten von Andrea Timpe, zeigte sich am Anfang des Turnieres sehr beeindruckt von der Atmosphäre in der Halle – doch während die zwei am Freitag noch erhebliche Schwierigkeiten hatten, präsentierte Don Darwin am Sonntag, was in ihm steckt. So konnte sich Timpe mit 71,685 Prozent auf den dritten Platz schieben. „Heute war er viel besser“, lobt Timpe den 14-jährigen Oldenburgerwallach. Mit ihrem Ritt war sie zufrieden, strahlte nach dem Schlussakkord ihrer Kürmusik und lobte Don Darwin überschwänglich.

Erfolgreichste Dressurreiterin des Agravis-Cups 2017 kann sich allerdings Jessica von Bredow-Werndl nennen. Sie startete in vier Prüfungen – und entschied sie alle für sich. Nach dem Grand Prix und den beiden Prüfungen zum Einzug ins Louisdor-Preis-Finale, gewann sie am Samstag auch den Grand Prix Special. Mit ihrem 16-jährigen Hengst Unee BB erreichte die 31-Jährige 76,314 Prozentpunkte.

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