Oldenburg Viel Grund zur Freude hatte Jessica von Bredow-Werndl beim Agravis-Cup: Die 31-Jährige gewann nicht nur den Louisdor-Preis am Freitagabend in der großen Oldenburger EWE-Arena, sondern auch den Grand Prix de Dressage, eine internationale CDI4*-Prüfung, die ebenfalls am Freitag entschieden wurde.

Mit dem Louisdor-Preis sollen acht- bis zehnjährige Pferde an die Elemente des Grand Prix herangeführt werden. Bredow-Werndl aus Bayern hatte Dalera gesattelt, eine zehnjährige Trakehnerstute. „Sie war total toll, unser Ziel für Oldenburg haben wir erreicht. Für Frankfurt schauen wir jetzt, was geht“, sagt Bredow-Werndl. Dort wird das Finale des Louisdor-Preises ausgetragen.

Nachdem die beiden schon die Einlaufprüfung am Donnerstag für sich entscheiden konnten, waren sie auch am Freitagabend nicht zu schlagen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Richter in der abschließenden Prüfung am Freitag von der Piaffe. In dieser Lektion sammelte das Paar Wertungsnoten von bis zu 9,0. Ebenso stark zeigte es sich in den Übergängen von der Passage in die Piaffe und zurück in die Passage – und bestätigte damit den Eindruck vom Donnerstag. Auch da hatten die Richter das Duo für diese Lektionen besonders belohnt.

Ebenfalls für das Finale in Frankfurt qualifizierten sich die Zweit- und Drittplatzierten in Oldenburg. Platz zwei sicherte sich Heiner Schiergen mit 71,651 Prozent auf Carlos. Der zehnjährige Rheinänderwallach überzeugte die Richter insbesondere in der Traversalverschiebung – dort erhielte er Noten von bis zu 9,0.

Bereits vor dem letzten Durchlauf des Louisdor-Preises in Oldenburg war der drittplatzierte Uwe Schwanz für das Finale gesetzt. Doch Hermes und er konnten diese Leistung mit dem dritten Platz und 69,628 Prozent bestätigen.

Sieben Paare nahmen in Oldenburg am Louisdor-Preis teil. Während viele junge Dressurpferde bewiesen, dass sie sich auf einem guten Weg Richtung Grand Prix befinden, ließen sich einige noch von der großen Kulisse beeindrucken – dies zeigte sich bei Problemen mit den Einerwechseln im Galopp.

Im Grand Prix de Dressage saß von Bredow-Werndl im Sattel des 16-jährigen KWPN-Hengst Unee BB. Das Paar erreichte 76,560 Prozent. Auf Platz zwei ritt Lara Butler aus Großbritannien mit dem 15-jährigen Hannoveranerwallach Rubin Al Asad und 74,060 Prozent. Borja Carrascosa aus Spanien erreichte mit dem 13-jährigen Hannoveranerwallach Al Martion und 69,160 Prozent Rang drei.

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Lina Brunnée
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion

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