Agravis-Cup
Spitzenreiter satteln wieder in Oldenburg

Vom 2. bis 5. November dreht sich in der großen EWE Arena wieder alles ums Pferd. Das Traditionsturnier wurde noch einmal aufgewertet, dazu werden mehrere Wettbewerbe im Fernsehen übertragen.

Bild: Friso Gentsch/dpa
Will auch in Oldenburg Grund zum Lachen haben: Laura Klaphake aus Steinfeld (Kreis Vechta)Bild: Friso Gentsch/dpa
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Oldenburg Sieben Tage noch, dann satteln wieder internationale Spitzenreiter beim Agravis-Cup in Oldenburg. Vom 2. bis 5. November lockt das Traditionsturnier (früher Oldenburger Pferdetage) erneut Tausende Besucher in die große EWE-Arena. Die NWZ gibt einen Überblick, was Veranstalter Kaspar Funke mit seinem Team in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat.

Springreiten

Das Turnier wird erstmals als ein CSI-3-Sterne-Event ausgetragen – was den Fans ein hochklassiges Starterfeld und den Reitern ein höheres Preisgeld garantiert. So werden bei den Klassikern wie dem Preis der Oldenburger Wirtschaft (Freitag, ab 20.50 Uhr) und dem Großen Preis von Oldenburg (Sonntag, 14.40 Uhr), bei denen Weltranglistenpunkte zu vergeben sind, viele bekannte Namen erwartet.

Titelverteidigerin Kendra Claricia Brinkop gehört zu den Favoriten. Die Niederländer um den in Oldenburg schon bestens bekannten Geert-Jan Bruggink wollen ihr einen Strich durch die Rechnung machen. Aber auch die nationale Spitze wie Philip Weishaupt und Janne-Friederike Meyer-Zimmermann sowie die Starter aus dem Nordwesten wie Laura Klaphake, Guido Klatte jr., Mario Stevens und Sandra Auffarth haben für Oldenburg gemeldet.

Das Championat, die Springprüfung für siebenjährige Pferde, sowie das Finale um den Zukunftspreis (hier führt Gerrit Nieberg vor Niklas Krieg und Laura Klaphake) und die Youngster Tour runden das Programm ab.

Louisdor-Preis

Erstmals ist Oldenburg Station der nationalen Serie für acht bis zehn Jahre alte Dressurpferde. Die Zuschauer werden am Freitag ab 18.15 Uhr eine Reihe von künftigen Grand-Prix-Aspiranten im Viereck erleben. „Das ist eine tolle Gelegenheit, junge Pferde auf hohem Niveau vorzubereiten“, sagt die Westerstederin Bernadette Brune, die allerdings aufgrund einer Verletzung ihres Pferdes passen muss. A-Kader-Reiter wie Helen Langehanenberg und Jessica von Bredow-Werndl gehen hier an den Start.

Dressur

Im Grand Prix (Freitag, 15.30 Uhr), Special (Samstag, 12.30 Uhr) und der Kür (Sonntag, 12.45 Uhr) messen sich beispielsweise von Bredow-Werndl und Titelverteidigerin Laura Tomlinson (England) mit der starken Spanierin Borya Carrascosa. Die Dressur ist qualitativ nicht so stark besetzt wie die Springkonkurrenzen, verspricht jedoch enge Entscheidungen.

Mannschaftsdressur

Die bei den Fans und Angehörigen so beliebte Kür der Vereinsmannschaften, die die ländliche Reiterei in den Mittelpunkt stellt, steigt am Donnerstagabend ab 19 Uhr. Ganze 17 Teams aus dem Nordwesten satteln auf. „Es ist etwas Besonderes, vor dieser Kulisse zu reiten“, sagt Jantje Gerdes-Fürup, Mannschaftsführerin der TG Bad Zwischenahn, die im vergangenem Jahr gewann. „Dass 17 Vereine starten, ist sensationell“, sagt Veranstalter Funke.

Titelsponsor

Seit 2014 nennen sich die früheren Oldenburger Pferdetage inzwischen Agravis-Cup. Und das wird auch die nächsten zwei Jahre so bleiben, der Titelsponsor hat den Vertrag bis 2019 verlängert. „Wir sind sehr froh über die Entwicklung, das Turnier hat sich permanent gesteigert“, begründet Sönke Voss von der Raiffeisen-Agravis AG.

Fernsehen

Die Teamdressur am Donnerstag wird ab 19 Uhr von „Oeins“ übertragen. Am Samstag zeigt Sport 1 von 15.30 bis 17 Uhr das Weltranglistenspringen der Klasse S. Zudem läuft im Internet von 18 bis 20 Uhr auf sport1.de das Championat der GVO Versicherung, das gleichzeitig das Finale der Youngster Tour darstellt.

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