Agravis-Cup In Oldenburg
Ländliche Reiter betreten große Bühne

Die Kür der Vereinsmannschaften bildet den ersten Höhepunkt des viertägigen Turniers. An diesem Donnerstagabend stehen die jungen Reiter im Mittelpunkt. Die Teamdressur wurde durch die Vorverlegung aufgewertet.

Bild: Oliver Perkuhn
Hatten im vergangenen Jahr sichtlich Spaß und sicherten sich den Sieg in der Kür der Vereinsmannschaften: die Reiterinnen der TG Bad ZwischenahnBild: Oliver Perkuhn
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Oldenburg Wenn die zahlreichen Transparente wieder ausgerollt werden und lautstarke Sprechchöre durch die große EWE-Arena hallen, dann sind die Scheinwerfer in Oldenburg auf die jungen Reiter des Nordwestens gerichtet. An diesem Donnerstag startet der viertägige Agravis-Cup gleich mit einem Höhepunkt für die ländliche Reiterei – der Kür der Vereinsmannschaften, einer A-Dressurprüfung.

Erstmals findet die Teamkonkurrenz bereits am ersten Tag (ab 18.45 Uhr) statt, der traditionell den jungen Reitern gewidmet ist. Und erstmals messen sich bei dieser gleich 15 Mannschaften miteinander. Ob der RC Hude (Kreis Oldenburg), RV Ovelgönne (Wesermarsch), RV Bockhorn (Friesland) oder der Titelverteidiger TG Bad Zwischenahn (Ammerland): Die ländliche Reiterei ist durch ihre Talente stark vertreten.

„Vor so einer großen Kulisse tritt man selten auf. Unsere Kür ist komplett neu, dazu haben wir zwei neue Reiter mit neuen Pferden“, sagt Jantje Gerdes-Fürup, Mannschaftsführerin der Vorjahressiegerinnen aus Bad Zwischenahn. Natürlich freue man sich auf die Veranstaltung, „und unsere Kür ist sogar noch ein bisschen schwieriger geworden.“

Veranstalter Dr. Kaspar Funke betont indes, dass die Mannschaftsdressur „deutlich an Bedeutung gewonnen hat“. Die Vorverlegung auf den Donnerstag habe man vom Turnier in Münster „kopiert“. Funke engagiert sich beim dortigen K+K Cup bereits seit 1988. „Toller Sport und immer ausverkauft“, lobt der Veranstalter. Es gehe beim Agravis-Cup (früher Oldenburger Pferdetage) eben nicht nur darum, den Spitzensport zu präsentieren, sondern auch dem Nachwuchs eine Chance zu geben. „Die ländliche Reiterei steht beim Teamwettbewerb im Mittelpunkt. Sie sollen vor vollen Rängen ihr Können zeigen“, sagt Dirk Bensmann, Vorstandsmitglied der Agravis Raiffeisen AG.

Für jene vollen Ränge werden die Fans und Familien der Teams schon sorgen. Weil es für die Reiter sonst nur selten die Gelegenheit gibt, in jungen Jahren schon eine solch große Bühne zu betreten, organisieren die Angehörigen ihre Anreisen mit Bussen und Großraumtaxen. Teilweise kommen bis zu 200 Anhänger pro Mannschaft mit.

Einen entscheidenden Teil zur besonderen Atmosphäre wird der sogenannte Phonewettbewerb beitragen. Bei diesem wird die Lautstärke der jeweiligen Fangruppen gemessen – und auch hier wird anschließend ein Sieger gekürt, der Prämien gewinnen kann. Ohnehin hat die GVO Versicherung, die die Mannschaftsdressur präsentiert, ihr Engagement ausgeweitet und das Preisgeld der Prüfung auf 1500 Euro erhöht.

Aktuelles zum Agravis-Cup 2016 in Oldenburg lesen Sie in unserem Agravis-Cup-Spezial.

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