Vechta „Die Mischung macht’s“, wusste Bundestrainer Markus Merschformann, warum das zwölfte Oldenburger Hallenchampionat im Pferdezentrum Vechta die Reiter in großer Zahl reizte. Mit dem Vechtaer Amateur-Championat ging das Turnier am Sonnabend nach fünf Tagen sportlich so erfolgreich wie noch nie zu Ende.

Merschformann, der selbst schon das Hallenchampionat als Reiter besucht hat, betreute in Vechta eine „Schülerin“. Er wird bemerkt haben, dass seine B2-Kaderreiter Mario Stevens (Molbergen), Tobias Meyer (Löningen), Felix Haßmann (Lienen), Jan Wernke (Handorf-Langenberg) sowie die C-Kadermitglieder Guido Klatte jun. (Klein Roscharden) und Henry Vaske (Cappeln) sich in sehr guter Verfassung für die anstehende Hallensaison befinden.

Die Bestätigung lieferten sie und die Konkurrenz von der dänischen Grenze bis zur Mainlinie nicht erst am Finaltag am Sonnabend ab. „Normal ist das nicht, was hier im Großen Preis abging. Das war Sport vom Feinsten“, kommentierte Jan Wernke nicht nur den Kampf um jede Sekunde im Stechen des Springens der Klasse S***. Den entschied Felix Haßmann mit Cayles für sich. „Das war schon ganz schön verrückt, was man hier bringen musste, um zu siegen“, sagte Wernke.

Der Westfale nahm dafür 2500 Euro Preisgeld und einen Reiterhelm im Wert von 500 Euro mit über die Landesgrenze. Den bärenstarken Hartwig Rohde (Lastrup) mit Castella, Mario Stevens mit Baloubet, die pfeilschnelle Janine Rijkens (Elmshorn) mit Caro As, Johannes Vornholt auf Checkpoint oder Tobias Meyer mit Calico trennten nicht einmal zwei Sekunden voneinander. Rohde brachte der vierte Rang im Großen Preis den Sieg in der Champions Trophy der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.

Der Trophysieg war erstmals mit einem Wanderpokal in Form eines wertvollen Pferdebronzestandbildes und einem Hindernis der Öffentlichen Versicherungen dotiert. Den Pokal erhält in jedem Jahr der Reiter, der am erfolgreichsten in den Großen Preisen in Cloppenburg, Rastede und Vechta abgeschnitten hat. Rohde lobte Castella. „Die ist schon gut, hat aber mit ihren acht Jahren noch zu wenig Erfahrung, um einen Haßmann zu schlagen. Das Hindernis kann ich gut gebrauchen.“

Obwohl Tobias Meyer im Stechen einen wahren Harakiriritt mit Calico hinlegte, wurde er dafür nicht belohnt. Acht Strafpunkte bedeuteten Platz 13. Als erfolgreichster Reiter der mittleren und großen Tour sicherte sich Meyer derweil das Goldene Hufeisen der Stadt Vechta und eine Hallenberegnungsanlage im Wert von 1200 Euro. „Das Hufeisen habe ich das erste Mal gewonnen“, sagte er.

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