Hamburg Die deutschen Amazonen greifen an: Mit zwei couragierten Ritten haben Sandra Auffarth und Janne-Friederike Meyer-Zimmermann die Hoffnungen des Hamburger Publikums auf den ersten weiblichen Derbysieg seit 43 Jahren befeuert.

In der zweiten Qualifikation für die Entscheidung an diesem Sonntag (14.30 Uhr/NDR) blieb Auffarth, eigentlich in erster Linie eine Weltklasseathletin im Vielseitigkeitsreiten, fehlerfrei. Lokalmatadorin Meyer-Zimmermann aus Pinneberg leistete sich einen Flüchtigkeitsfehler.

Mit Nupafeed’s La Vista gelang der Ganderkeseerin Auffarth ein exzellentes Derby-Debüt, immer wieder brandete Szenenapplaus der 15 000 Zuschauer auf. „Ich kenne die speziellen Derbyhindernisse und die Distanzen von der Vielseitigkeit, das bringt Vorteile. Ich bin für Sonntag voll motiviert“, sagte die 31-jährige Team-Olympiasiegerin, die Zehnte wurde. Am Mittwoch war sie in der ersten Qualifikation Neunte geworden.

Bislang gab es in der 99-jährigen Geschichte des Turniers nur vier Siegerinnen. Zuletzt triumphierte 1975 Caroline Bradley (USA) mit New Yorker im mit 1230 Metern längsten Parcour der Welt.

Topfavorit auf den Gewinn des „Blauen Bandes“ ist Ex-Weltmeister Dermott Lennon. Der Ire gewann mit Gelvins Touch beide Qualifikationen.

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