Landesturnier In Rastede
Drei Talente planen den großen Sprung

Der Ammerländer Reiternachwuchs hat auch nach dem 69. Oldenburger Landesturnier große Pläne. Jetzt konzentrieren sich die Reiter aber erst auf die Aufgabe vor ihnen.

Bild: Martin Remmers
Lokalmatador Piet Menke mit seiner vierjährigen Stute Christina.Bild: Martin Remmers
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Der 14-jährige Piet Menke verletzte sich vor einigen Monaten und ist froh, trotzdem bein Landesturnier an den start gehen zu können.Bild: Martin Remmers
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Der Auftakt zum Oldenburger Landesreitturnier 2017 verlief gut bei bestem Wetter.Bild: Martin Remmers
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Der Auftakt zum Oldenburger Landesreitturnier 2017 verlief gut bei bestem Wetter.Bild: Martin Remmers
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Piet Menke mit ChristinaBild: Martin Remmers
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Der Auftakt zum Oldenburger Landesreitturnier 2017 verlief gut bei bestem Wetter.Bild: Martin Remmers
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Ammerland /Rastede Dick im Terminkalender eingetragen ist seit einem Jahr für viele Ammerländer Nachwuchsreiter das Oldenburger Landesturnier sowieso. Doch einige von ihnen wollen sich mit einem guten Auftritt im Schlosspark für höhere Aufgaben empfehlen. Einer von diesen Ammerländer Talenten ist Piet Menke, der bereits am Dienstag mit seiner vierjährigen Stute Christina an den Start ging. Zwar konnte sich der Rasteder mit einer Wertnote von 7.5 nicht für die Platzierungen qualifizieren. Ganz unzufrieden war der 14-Jährige mit seiner Leistung aber sicherlich nicht.

Start bereits großer Erfolg

Denn nach einem überaus erfolgreichen Jahr 2016 mit einem zweiten und einem vierten Platz mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Nachwuchs-Europameisterschaften war es zuletzt ruhig um den Rasteder geworden. Im September verkaufte der Stall Menke Erfolgsstute Cesha, im Dezember zog sich Piet Menke bei einem Sturz im Parcours einen Kreuzbandriss zu. Deshalb sei der Start an sich derzeit schon ein großer Erfolg, sagt Piets Mutter Katja Menke: „Sechs Monate hat er kein Turnier geritten, jetzt soll Piet es erstmal ruhig angehen lassen.“ Vor vier Wochen wagte das Talent sich erstmals auf einem Turnier wieder in den Sattel und konnte in Damme eine Prüfung gewinnen. Jetzt möchte sich der Rasteder seine Form über weitere Turniere wieder zurückholen.

Lehrgang könnte Ticket zur Nachwuchs-Europameisterschaft sein

Während Menke am Dienstag schon in Rastede gefordert war, stand für Ann-Sophie Lückert von der TG Bad Zwischenahn eine andere wichtige Sichtung an. Die Dressurreiterin im deutschen C-Kader der U21 nahm in Warendorf an einem Lehrgang teil, in dem die acht besten Reiter für die Nachwuchs-Europameisterschaft ausgewählt werden. „Auch wenn die EM eine tolle Erfahrung wäre, kommt das ganze für mich und Fairmont aber wohl noch zu früh“, sagt die 18-Jährige. Dennoch will das Duo in Warendorf sein bestes geben. In Rastede satteln Lückert und Fairmont erst am Samstag und Sonntag bei der Dressur-Meisterschaft. „Egal wie es in Warendorf läuft, wir freuen uns schon riesig auf das Turnier in Rastede. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet“, sagt Lückert.

Vorbereitung auf das Bundesnachwuchschampionat

Als Vorbereitung für ihren großen Auftritt in einer Woche beim Bundesnachwuchschampionat (bis 15 Jahre) in Warendorf nutzt Vielseitigkeitsreiterin Jelte Merit Meyer vom Ammerländer Reitclub das Turnier in Rastede. Zwar geht die Ammerländerin nicht in der Vielseitigkeit an den Start. Mit ihrem Pony will sie aber am Donnerstag (Dressur) und Samstag (Springen) in ihrem Wettkampf-Rhythmus bleiben.

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