Luhmühlen /Ganderkesee /Die zweimalige Team-Olympiasiegerin Ingrid Klimke hat nach dem ersten Teil der Dressur die Führung bei den deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen übernommen. Die 46-Jährige aus Münster setzte sich am Donnerstag in der Lüneburger Heide auf ihrem Top-Pferd Escada mit 34,20 Strafpunkten an die Spitze der Championats-Wertung. Besser war in der internationalen Drei-Sterne-Prüfung nach 19 von insgesamt 37 Startern nur der Australier Andrew Hoy auf Cheeky Calimbo (28,50), der aber nicht für die nationalen Titelkämpfe gewertet wird.

Auf Platz zwei landete Peter Thomsen aus Lindewitt auf Unessa (43,80), dicht gefolgt von der Ganderkeseerin Sandra Auffarth. Mit dem 13-jährigen irischen Schimmel The Blue Frontier belegt die Mannschaftsolympiasiegerin von London nach der Dressur mit 48,40 Strafpunkten in der Wertung für die deutsche Meisterschaft Rang drei.

„Es lief sehr gut“, freute sich die 27-Jährige aus dem Landkreis Oldenburg nach dem gelungenen Auftakt. Ein paar Fehler zu viel habe sich ihr Pferd zwar noch geleistet, doch arbeiten beide auch erst seit knapp einem Jahr (August 2013) zusammen. „Dafür macht Blue sich sehr gut“, zeigte sich Auffarth zufrieden.

Die besseren Chancen auf eine Topplatzierung rechnet sich die für den RV Ganderkesee startende Bergedorferin jedoch mit ihrem Paradepferd Opgun Louvo, kurz Wolle genannt, aus, mit dem sie London 2012 neben dem Mannschaftsgold auch Bronze im Einzelwettbewerb gewonnen hatte. „Er hat die größere Erfahrung“, begründete Auffarth. Mit Wolle wird die 27-Jährige an diesem Freitag eine identische Dressurprüfung absolvieren.

Während die DM im Rahmen einer Drei-Sterne-Prüfung entschieden wird, gibt es parallel in Luhmühlen noch eine Vier-Sterne-Prüfung. Dort liegt die Niederländerin Elaine Pen mit Vira (43,20) nach dem ersten Tag in Führung. Bester Deutscher ist Andreas Ostholt (Warendorf) mit So is Et (50,50) auf dem vierten Platz.

Am Sonnabend steht bei dem Turnier in Luhmühlen der Geländeritt an, die Entscheidung fällt im abschließenden Springen am Sonntag. Titelverteidiger Andreas Dibowski aus Döhle musste wegen einer Verletzung passen. Nach dem Turnier wird dann die sogenannte Longlist der möglichen deutschen WM-Kandidaten aufgestellt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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