Las Vegas (dpa) - Pop-Star Lady Gaga (32) hat bei einem Konzertauftritt US-Präsident Donald Trump und dessen Vizepräsidenten Mike Pence scharf angegriffen.

Die Sängerin saß am Klavier, als sie ihren Auftritt in der Nacht zum Sonntag in Las Vegas kurz unterbrach und wütend schimpfte. "Könnte der verdammte Präsident der Vereinigten Staaten bitte die Regierung wieder in Gang bringen", sagte Lady Gaga, vom Applaus vieler Zuhörer begleitet.

Ihre verbale Attacke drehte sich um den seit Wochen laufenden Haushaltsstreit. Während des sogenannten Shutdowns erhalten Bundesbedienstete kein Gehalt. Es gebe Leute, die von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben und das Geld dringend brauchen, sagte Lady Gaga mit aufgebrachter Stimmer.

Auf der Bühne ging die Aktivistin der LGBT-Bewegung (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) auch gegen Mike Pence vor. Der Vizepräsident finde es akzeptabel, dass seine Frau an einer Schule arbeitet, die LGBT-Schülern den Zugang verweigere, sagte die Sängerin. Pence sei das schlechteste Beispiel dafür, was ein guter Christ sei. Sie selbst sei christlich. Man müsse jeden willkommen heißen und keine Vorurteile haben.

Nach kurzer Unterbrechung setzte Lady Gaga ihre Show fort. Konzertbesucher teilten Videos von der Ansage der Sängerin in den sozialen Medien.

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