LONDON LONDON/AFP/DPA - Prinz William wird nach der Trennung von seiner langjährigen Freundin Kate Middleton in kein gutes Licht gerückt: William habe per Handy mit Kate Schluss gemacht, berichtete die Zeitung „Daily Mirror“ am Montag unter Berufung auf einen Kollegen der 25-Jährigen. Kate habe den „dramatischen Anruf“ auf dem Parkplatz ihrer Arbeitsstelle in London erhalten. Die Zeitung „Daily Telegraph“ berichtete, Middletons Mutter Carole sei möglicherweise eine Ursache für die Trennung des Paares gewesen. Diese habe sich bei gesellschaftlichen Anlässen nicht standesgemäß benommen.

Middletons Kollege erzählte dem „Daily Mirror“, die junge Frau habe am Mittwochmittag ihren Arbeitsplatz bei einer britischen Modekette verlassen und auf dem Parkplatz auf den Anruf gewartet. „Als sie zurückkam, sagte sie kein Wort. Dann ging sie. Seitdem ist sie nicht mehr zur Arbeit zurückgekehrt.“ Middleton sei während des Telefongesprächs nervös und offensichtlich aufgewühlt auf dem Parkplatz hin- und hergerannt. „Es war klar, dass es William war – und dass es sich um einen Streit handelte“, sagte der Kollege.

Trotz der Enttäuschung über das Ende ihrer langjährigen Beziehung mit Prinz William hat Kate Middleton dem Enkel der Queen ein Abschiedsgeschenk gemacht: Sie will über die Jahre an Williams Seite sowie über ihre Erlebnisse am Hof und mit Mitgliedern der königlichen Familie absolutes Stillschweigen bewahren. Dabei soll der Prinz Kate sehr verärgert haben, indem er sie über das endgültige Aus am Handy informierte, hieß es am Montag in britischen Medien.

Der „Daily Telegraph“ berichtete unterdessen, Carole Middleton sei Williams Familie und Freunden durch verschiedene Fauxpas negativ aufgefallen. So habe Kates Mutter während der Abschlussparade an der Militärakademie in Sandhurst, an der Prinz William teilnahm, im Publikum sitzend ununterbrochen Kaugummi gekaut. Damit habe sie auf einen Schlag das tadellose Verhalten ihrer Tochter in den fünf Jahren zuvor zunichte gemacht.

Medienbildungsforschers Winfried Marotzki sind Trennungen per Handy kein Einzelfall.

„Wenn neue Technologien da sind, werden sie auch zum Management persönlicher Beziehungen genutzt“, so Marotzki.

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