Mainz Nach sexuellen Übergriffen unter Kindern in einer Mainzer Kita rückt eine kleine Gruppe in den Fokus. Vermutlich seien bis zu vier Kinder „übergriffig“ geworden, sagte die kommissarische Leiterin der katholischen Kita, Anja Zerbe, am Montag. Sie bekräftigte, dass beim angebotenen Wechsel der Kinder in andere katholische Tagesstätten keine „Anführer“ mit „Opfern“ zusammenkommen sollten. Das gelte auch für die Einschulung nach dem Sommer. „Wir haben das alles im Blick.“

In einer neuen Rundmail an die Eltern habe sie auf noch freie Plätze in anderen Kindergärten und auf Hilfen wie psychologische Betreuung hingewiesen, sagte Zerbe. „Außerdem überlegt der Kinderschutzbund, einmal in der Woche ein Elterncafé anzubieten.“

In der Kita „Maria Königin“ in Mainz-Weisenau mit 55 Kindern soll es dem Bistum Mainz zufolge schwere sexuelle Übergriffe, Erpressung und Gewalt unter den Drei- bis Sechsjährigen gegeben haben. Die Diözese kündigte den sieben Mitarbeitern und schloss die Kita bis September.

Staatsanwaltschaft und Polizei begannen mit Ermittlungen, bei denen mehr als 100 Kinder und Erwachsene befragt werden könnten.

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