KöLN Der Traum von einem Leben als Superstar beginnt für 16 junge Talente an diesem Sonnabend auf der RTL-Bühne. Wer gewinnen will, der muss vorbei am alten Showlöwen Dieter Bohlen. Um 20.15 Uhr startet der Sender mit der fast vierstündigen Auswahlsendung „Wer kommt in die Top 10?“ in die Mottoshows der neunten Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS).

Überraschend und publikumswirksam hat Bohlen am Freitag noch den ursprünglich auf 15 Kandidaten festgelegten Kreis auf 16 erweitert, indem er den Österreicher Thomas Pegram, der gerade zu Gast im RTL-Morgenmagazin „Punkt 9“ war, telefonisch nachbeorderte.

Am Konzept wird sonst nichts geändert: Erst wird gesungen, dann gemeckert, dann ist Moderator Marco Schreyl dran und muss die zumeist jungen Zuschauer zur Abstimmung ans Telefon locken. In der Jury sitzen neben Pop-Titan Bohlen (58) die „Cascada“-Sängerin Natalie Horler (30) und Männermodel Bruce Darnell (54).

DSDS hat erstmalig einen Mitbewerber bekommen, mit dem sich das Format zumindest bis zum 10. Februar die öffentliche Aufmerksamkeit teilen musste. Die Münchner Sendergruppe Pro 7/Sat.1 hat mit „The Voice of Germany“ für ernsthafte Konkurrenz gesorgt. RTL will sich mit seiner lauteren und bunteren Show vom „Voice“-Konzept (hier wurde mit den Kandidaten stets respektvoll umgegangen) abheben. „DSDS ist die Reise vom absoluten Nobody zum Superstar – eine Show mit tollen Stimmen, großen Emotionen und bester Unterhaltung“, sagt RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer.

Bei den DSDS-Quoten sah es im vergangenen Jahr besser aus. RTL startet mit etwas geschwächter Brust in die Live-Shows. Die Aufzeichnungen der Castings zur neunten Staffel erzielten einen Marktanteil von 26,9 Prozent bei 3,32 Millionen Zuschauern in der wichtigen Gruppe der 14- bis 49-Jährigen. Bei Staffel acht waren noch durchschnittlich 32,4 Prozent der Werberelevanten dabei.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob RTL die Quoten in die Höhe schrauben kann. Das hängt auch davon ab, ob die Kandidaten „Bravo“-Potenzial haben und für die eine oder andere Geschichte taugen.

In diesem Jahr neu: Dem Sieger des wochenlangen Wettbewerbs winkt ein Vertrag mit der Plattenfirma Universal. Zudem ist eine Gewinnsumme von 500 000 Euro ausgelobt.

2011 siegte Mini-Jobber Pietro Lombardi (19) aus Karlsruhe. Die Zeiten, in denen er für wenige Euro schuften musste, sind vorbei: Pietro hat von Dieter Bohlen einen Superhit bekommen. „Call My Name“ erreichte im Mai 2011 schon drei Tage nach Veröffentlichung Goldstatus. Ivy Quainoo, die Siegerin von „The Voice of Germany“, rangiert mit ihrem Siegerlied „Do You Like What You See“ momentan auf Platz zwei der Charts.

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