Berlin (dpa) - Regisseur Detlev Buck (55, "Bibi & Tina") empfindet das Drehen erotischer Szenen in Zeiten von #MeToo als Herausforderung. "Ich habe von einem Set in England gehört, an dem man sich nicht länger als 15 Sekunden still angucken darf, denn dann ist es "offending"", sagte Buck dem Magazin "Playboy" in einem Interview für die Septemberausgabe.

Als die Debatte gerade am höchsten war, musste ich eine Sex-Szene drehen und habe mir überlegt: Wie macht man das jetzt? Muss man da Anwälte dabei haben? Ich habe mir tausend Gedanken gemacht.

Gleichzeitig betonte er, er begrüße die #MeToo-Debatte und die damit verbundenen Enthüllungen sexueller Übergriffe ausdrücklich: "Ich finde gut, dass das jetzt auf dem Tisch ist."

Bucks neuer Film "Asphaltgorillas" soll am 30. August in die Kinos kommen. Er feierte im Juli beim Filmfest München Premiere.

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