Berlin (dpa) - Der italienische Schauspieler Terence Hill (79, "Vier Fäuste für ein Halleluja") ist laut eigener Aussage besonders erschüttert über die Kämpfe in Syrien, weil er als Kind selbst Krieg erlebt hat.

Hill, der zwischen 1943 und 1945 im sächsischen Lommatzsch gelebt und die Luftangriffe der Alliierten auf Dresden mitbekommen hat, sagte dem Magazin "Bunte": "Von Lommatzsch habe ich die Bombardierung von Dresden erlebt, es war alles ganz rot. Was eine Bombe mit einem Kind macht, das bleibt das ganze Leben, auch wenn es nicht verletzt ist."

Alle hätten damals Angst gehabt, erklärte der Schauspieler. "Ich hatte Alpträume, bis ich 30 war. Und was heute in Syrien passiert, das macht mich wütend. Wir haben kein Gehirn mehr."

Hills Vater stammt aus Italien, seine Mutter aus Sachsen. In Lommatzsch verbrachte Hill ab 1943 einen Teil seiner Kindheit, bis die Familie 1945 vor den nahenden Russen nach Italien flüchtete. Der Schauspieler, der mit bürgerlichem Namen Mario Girotti heißt, hatte sich kürzlich bei der Präsentation seines neuen Kinofilms "Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück" in Dresden erklärt, sich als Sachse zu fühlen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.