Toronto „Die Suche ist vorbei“: Nach drei Morden und einer spektakulären Flucht durch halb Kanada hat die Polizei die Leichen von zwei tatverdächtigen jungen Männern gefunden. Die beiden Teenager hatten das Land in Nordamerika in den vergangenen drei Wochen in Atem gehalten, bis sie am Mittwoch schließlich nahe dem Fluss Nelson in der zentralkanadischen Provinz Manitoba im unzugänglichen Busch gefunden wurden. Letzte Sicherheit über die Identität der Toten soll eine Obduktion bringen.

Die Flucht der Teenager, die heute beide 19 Jahre alt wären, war filmreif: Alles begann mit einem Mord an einem Touristenpärchen, sie 24 und aus den USA, er 23 und aus Australien, im Norden der Pazifikprovinz British Columbia. Einige Autostunden entfernt wurde dann die Leiche eines 64 Jahre alten kanadischen Botanik-Lehrers gefunden – nur zwei Kilometer entfernt von dem ausgebrannten Wohnmobil, in dem die beiden Männer unterwegs gewesen sein sollen.

Die Verdächtigen sollen den Geländewagen des Botanik-Lehrers gestohlen haben. Der Fall entwickelte sich zu Kanadas größter Menschenjagd seit vielen Jahren mit Schlagzeilen und Sonderberichten Tag für Tag. Bei der Royal Canadian Mounted Police gingen mehr als 1000 Hinweise ein, um die mutmaßlichen Mörder in dem riesigen Land mit fast zehn Millionen Quadratkilometern Fläche zu finden. Die zurückgelegte Strecke aus British Columbia bis nach Gillam entspricht in etwa dem Weg von Lissabon nach Berlin.

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