Rom Papst Franziskus versteigert eine weiße Oldtimer-Vespa. Die original „Vespa 50R“, Baujahr 71, hatte das Kirchenoberhaupt am Sonntag von einem Vespa-Club geschenkt bekommen, wie der Vatikan nach der Begegnung mitteilte. Das Modell wurde mit dem Wappen Franziskus’ personalisiert, ebenso wie ein passender weißer Helm. Beides soll vom Almosenverwalter des Papstes, Kardinal Konrad Krajewski, für wohltätige Zwecke versteigert werden.

Außerdem gab es auch ein persönliches Nummernschild: „BF362918“. B steht für Bergoglio, so der Nachname des Papstes, F für Franziskus und 36 ist das Geburtsjahr des Katholiken-Oberhaupts. Am Ende steht noch das Datum, an dem ihm die Vespa überreicht wurde. Vom Vatikan verbreitete Fotos belegen, dass sich der Kardinal persönlich von der Funktionalität des Oldtimers überzeugte.

Ein Bild zeigt Krajewski ohne Helm auf der angelassenen Vespa sitzend, der Papst winkt ihm zu. Laut Vatikan nahmen am Mittagsgebet mit dem Papst am Sonntag rund 600 Vespa-Fans teil. Ihre Motorroller seien währenddessen im Vatikan geparkt worden.

Die Versteigerung „päpstlicher“ Fahrzeuge hat inzwischen Tradition: Derzeit läuft in den USA eine Auktion für einen 42 Jahre alten Ford Escort, mit dem einst Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II. (1978-2005), fuhr.

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