Rettenbach Am Auerberg Nach der Explosion eines Wohnhauses im Allgäu haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung aufgenommen. „Am Endstück einer Flüssiggasleitung hat ein Deckel gefehlt. Das Gas konnte durch das Erdreich zum Haus gelangen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Vermutlich war die Leitung vor zwei Jahren durch Bauarbeiten auf dem Grundstück beschädigt worden. Das Haus war zwar nicht an das Flüssiggasnetz im Ort angeschlossen, allerdings führt eine Hauptringleitung durch das Neubaugebiet.

Bei der Explosion am Sonntag kamen ein Vater und seine siebenjährige Tochter ums Leben. Die Mutter liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Zwei Söhne überlebten, da sie nicht im Haus waren.

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