Helge Schneider hat den Paul-Lincke-Ring 2016 erhalten. Die Stadt Goslar würdigte den 61-jährigen Allroundkünstler, der sich selbst den Beinamen "Die singende Herrentorte" gab, am Donnerstag während einer Feier als "Gesamtkunstwerk".

Schneider beweise als "kauzig-kluger Matador der improvisierten Absurdität" seit langem, dass Witz und Weisheit eng verwandt seien, urteilte die Jury.

Schneider alberte vor der Preisverleihung, schon als Kind habe für ihn festgestanden: "Eines Tages komme ich nach Goslar." Er betonte, er fühle sich durch die Auszeichnung sehr geehrt, da der Namensgeber des Preises ein berühmter Songwriter ("Berliner Luft") gewesen sei.

Schneider selbst wurde als Komponist spätestens mit dem Ulk-Song "Katzeklo" bekannt. Der Musiker, Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller habe mit seiner "vordergründigen Blödelei und seinem hintergründigen Humor" die deutsche Unterhaltungslandschaft geprägt, meinte die Jury.

Die Auszeichnung erinnert an den Komponisten Paul Lincke, der 1946 in Goslar-Hahnenklee beigesetzt wurde. Der Preis wird seit 1955 alle zwei Jahre an Künstler verliehen, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik verdient gemacht haben. Preisträger waren unter anderem Udo Jürgens, Peter Maffay, Udo Lindenberg, die Fantastischen Vier, Silbermond und zuletzt Clueso.

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