New York Nach Filmproduzent Harvey Weinstein sieht sich auch der US-Regisseur James Toback Vorwürfen sexueller Übergriffe ausgesetzt. 38 Frauen werfen dem 72-Jährigen laut einem Bericht der „Los Angeles Times“ vor, sie ihm Laufe der vergangenen Jahrzehnte sexuell belästigt zu haben. Der Zeitung zufolge weist Toback die Anschuldigungen zurück. Er habe keine dieser Frauen jemals getroffen und wenn doch, sei es nur für fünf Minuten gewesen. Über die vergangenen 22 Jahre sei es ihm zudem „biologisch unmöglich“ gewesen, sich auf die beschriebene Art gegenüber den Frauen zu verhalten. Er leide an Diabetes sowie einer Herzerkrankung, für die er Medikamente einnehmen müsse.

Toback ist unter anderem für seine Dokumentation „Tyson“ über den Boxer Mike Tyson sowie die romantische Komödie „Ein Mann für zwei“ von 1997 und das Drama „Black and White“ von 1999 mit Robert Downey Jr. und Jared Leto bekannt. 1992 wurde er für sein Drehbuch zum Gangsterfilm „Bugsy“ für einen Oscar nominiert.

Der „Los Angeles Times“ sagten die Frauen, dass „Treffen, die in einem Hotelzimmer, einem Film-Wohnwagen, einem öffentlichen Park als Interviews oder Vorsprechen geplant waren, schnell eine sexuelle Wendung“ nahmen. Dabei habe er geprahlt, welche Promis er sexuell erobert habe und den betroffenen Frauen auch Fragen zu sexuellen Vorlieben gestellt. Vor manchen Frauen soll er sich selbst befriedigt haben. Dem Bericht zufolge wandte keine der Betroffenen sich zur Zeit der mutmaßlichen Belästigungen an die Polizei.

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