[SPITZMARKE]WIEN /HAMBURG /MüNCHEN WIEN/HAMBURG/MÜNCHEN/DPA - Das nach jahrelanger Gefangenschaft in einem Kellerverlies geflüchtete Entführungsopfer Natascha Kampusch (18) wehrt sich gegen ein neues Buch über ihr Schicksal. „Ich bin der einzige Mensch auf dieser Welt, der weiß, was Natascha Kampusch alles durchmachen und erleiden musste. Niemand sonst. Was in diesem neuen Buch jetzt über mich steht, sind nur Lügen“, sagte die Österreicherin. Sie habe nie mit den beiden Autoren Allen Hall und Michel Leidig gesprochen.

Die von Kampusch nicht autorisierte Biografie „Girl in the Cellar – The Natascha Kampusch Story“ (Mädchen im Keller – Die Natascha- Kampusch-Geschichte) war am vergangenen Donnerstag in Großbritannien veröffentlicht worden, soll aber offenbar nicht im deutschsprachigen Raum erscheinen.

Der britische Buchautor Hall erhob unterdessen schwere Vorwürfe gegen die Wiener Ermittler. „Die österreichische Polizei würde nicht einmal eine Bierflasche in einer Brauerei finden“, sagt in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Focus“. Bei den Ermittlungen gegen den Entführer Priklopil habe es schwere Pannen gegeben. Hall hat des Buch mit seinem Kollegen Leidig innerhalb von drei Monaten verfasst.

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