London Ganz Großbritannien ist verzückt: Das jüngste Mitglieder des britischen Königshaus hat am Wochenende – auch ohne Namen – die Herzen des Inselvolks erobert. Den Namen ihrer kleinen Prinzessin werden Prinz William und seine Frau Kate frühestens an diesem Montag bekanntgeben. Der Kensington-Palast teilte am Sonntag mit, das Paar bedanke sich herzlich für alle Glückwünsche und Gratulationen zur Geburt des kleinen Mädchens am Sonnabend. Weitere Mitteilungen werde es am Sonntag nicht mehr geben.

Einen Tag nach der Geburt hatten Kates Mutter Carole Middleton und ihre Schwester Pippa, sowie Thronfolger Prinz Charles und seine Frau Camilla das Kind im Kensington-Palast besucht. Onkel Prinz Harry erreichte die frohe Kunde bei einem Aufenthalt in Australien. „Sie ist total schön“, ließ Harry über den Palast mitteilen. „Ich kann es nicht erwarten, sie zu sehen.“

Die Eltern hatten das Mädchen am Sonnabend der Öffentlichkeit präsentiert. Es wird in der Thronfolge die Nummer vier einnehmen und ist das fünfte Urenkelkind von Königin Elizabeth II. und nach ihrem Bruder Prinz George (1) der zweite Enkel von Prinz Charles.

Zehn Stunden nach der Geburt am Sonnabend im privaten Lindo-Flügel des Londoner St. Mary’s Hospitals zeigten William und Kate voller Stolz „Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin von Cambridge“ den wartenden Fans. Zuvor hatte William auch den kleinen George ins Krankenhaus geholt, um ihn mit seinem Schwesterchen bekanntzumachen.

Das Töchterchen wog bei der Entbindung 3714 Gramm. „Ich bin sehr sehr glücklich“, ließ Prinz William die Journalisten im Vorbeigehen wissen – er war bei der Geburt dabei.

So hysterisch wie vor fast zwei Jahren, bei der Geburt von George, ging es aber nicht im Königreich zu. Das neugeborene Mädchen wird voraussichtlich nie Königin werden. Es wird hinter seinem Bruder George auf Platz vier der Thronfolge stehen – und wird damit, ähnlich wie ihr Onkel Prinz Harry, keine von Geburt an festgelegte Rolle haben.

Das bedeutet Freiheit, macht aber die Suche nach einer Aufgabe notwendig. „Ersatz-Thronerbe zu sein ist nicht leicht“, sagt die Historikerin Kate Williams. Es fehle die Privatsphäre, jeder Schritt werde beobachtet, die Möglichkeiten seien beschränkt – und das alles ohne echte Aussicht auf den Thron.

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