Münster Wie sieht das Gehirn eines Genies aus, ist es größer als bei Normalmenschen? Das können Besucher des LWL-Museums für Naturkunde in Münster demnächst an zwei Schnitten aus Albert Einsteins Gehirn nachvollziehen. Unter dem Titel „Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“ zeigen die Macher auf 1200 Quadratmetern 770 Ausstellungsstücke, darunter 71 präparierte Gehirne. Nach Aussage des Museums ist das die größte Ausstellung (29. Juni bis 27. Oktober 2019) zum Thema im deutschsprachigen Raum.

Neben der Hirn-Leihgabe vom berühmten Erfinder der Relativitätstheorie ist auch ein Original Londoner Taxi zu sehen. Bei den Londoner Taxifahrern konnten Wissenschaftler nämlich nachweisen, dass sich die Gehirne wegen der Lernleistung für die Taxiprüfung positiv verändert hatten.

Warum Einstein so ein kluger Kopf war, wissen die Forscher dagegen trotz Analyse der Hirnschnitte immer noch nicht, wie die Macher der Schau am Dienstag bei der Präsentation erklärten. Der deutsch-amerikanische Forscher und Begründer der Relativitätstheorie (1879–1955) bekam 1921 den Nobelpreis. Nach seinem Tod stellten die Erben seinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung. Von seinem Gehirn gab es über 1000 präparierte Schnitte. Viele sind heute verschollen.

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