+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 3 Minuten.

Weiterer Corona-Impfstoff in der Eu
EMA gibt grünes Licht für Johnson & Johnson

München Zuerst floss Regen, dann Bier in Strömen – feucht-fröhlich hat am Wochenende das Münchner Oktoberfest begonnen. Bunte Schirme unter grauem Himmel prägten zeitweise das Bild, dazwischen Lichtblicke mit Sonnenstrahlen. In den Zelten feierten die Gäste ausgelassen und entspannt.

Terror-Sorgen blieben außen vor. Immerhin ist die Theresienwiese für die nächsten zwei Wochen mit Hunderten Polizisten und weit über 1000 Security-Mitarbeitern einer der bestbewachten Orte der Welt. Die Kontrollen, das Rucksackverbot und der Zaun rund ums Festgelände hielten die Gäste nicht ab: Rund 600 000 Besucher und damit 100 000 mehr als im Vorjahr kamen am ersten Wochenende nach Schätzungen der Festleitung zum größten Volksfest der Welt. „Die Liebe zur Wiesn kehrt zurück“, sagte Festleiter und Bürgermeister Josef Schmid (CSU).

Hatten manche den Trachtentrend schon im Abklingen gesehen, so wurden sie eines Besseren belehrt: Lederhose und Dirndl, letztere sogar in seriös-hochgeschlossenen Varianten, dominierten die Oktoberfest-Mode. Auch die Prominenz feierte mit – ein wenig. In den einschlägigen Zelten herrschte eher mäßige Promi-Dichte. Fußball-Nationalspieler Mats Hummels war da, die Schauspielerinnen Susanne Wuest und Sibel Kekilli, die Schlagerstars Marianne und Michael Hartl sowie Florian Silbereisen.

Zehntausende Liter Bier rannen durch durstige Kehlen. Am Hügel hinter den Zelten übermannte manch einen der Schlaf – über den die Polizei sorgsam wachte: Sie nahm mehrere Diebe fest, die sich an die bierselig Träumenden herangemacht hatten – und prägten für die Langfinger erstmals den Wiesn-Begriff „Schläferdiebe“.

Am Samstag hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das Fest eröffnet und mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auf eine friedliche Wiesn angestoßen. Das ist der größte Wunsch aller – dass nichts passiert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.