Sapporo (dpa) - Die Zahl der Erdbebenopfer im Norden Japans ist weiter gestiegen. Mindestens 39 Menschen kamen ums Leben, wie der japanische Medien am Sonntag berichtete. Eine Person werde noch vermisst. 

Ministerpräsident Shinzo Abe, der sich gerade im Wahlkampf befindet, verschaffte sich vor Ort ein Bild von der Lage in der Katastrophenregion. Abe will sich in Kürze für eine weitere Amtszeit als Chef seiner Partei LDP wählen lassen und könnte damit Japans am längsten amtierender Regierungschef werden.

Unterdessen ist die Stromversorgung in der nördlichsten Provinz des Landes nahezu vollständig wiederhergestellt, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen am Donnerstagmorgen um kurz nach 3.00 Uhr (Ortszeit) im Schlaf überrascht. In drei Millionen Haushalten fiel der Strom aus.

Aus Sorge vor möglicherweise erneuten Stromausfällen wurde die Bevölkerung aufgerufen, sparsam mit der Elektrizität umzugehen. Die Region wird von der Gefahr weiterer Nachbeben in Atem gehalten. Derweil gehen die Bergungsarbeiten weiter. Der zwischenzeitlich geschlossene wichtigste Flughafen auf Hokkaido nahm am Samstag wieder den internationalen Flugverkehr auf, wie örtliche Medien weiter meldeten.

Die meisten Opfer des Erdbebens, darunter auch die fast 400 Verletzten, stammen aus der Stadt Atsuma. Dort hatten massive Erdrutsche in Folge des Erdbebens zahlreiche Häuser verschüttert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.