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Los Angeles Nach den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung bis hin zu Vergewaltigung gegen Harvey Weinstein distanzieren sich immer mehr Filmgrößen von dem Hollywood-Mogul. „Es gibt keine Entschuldigung für sexuelle Übergriffe oder sexuelle Belästigung ­– egal wer du bist und egal in welchem Beruf“, schrieb Schauspieler Leonardo DiCaprio bei Facebook.

Inmitten der Vorwürfe trennte sich auch Ehefrau Georgina Chapman (41) von dem 65-jährigen Weinstein, wie mehrere US-Medien in der Nacht zum Mittwoch übereinstimmend berichteten. Sie leide mit allen Frauen, die „nach diesen unverzeihlichen Aktionen“ unermesslichen Schmerz erlitten hätten.

Zahlreiche prominente Weggefährten werfen dem Produzenten unter anderem sexuelle Belästigung vor. Das Magazin „New Yorker“ berichtete auch von mehreren Frauen, die Weinstein Vergewaltigungen vorwerfen. Eine Sprecherin des Produzenten wies das jedoch zurück. Weinstein habe sie als 22-Jährige angefasst und massieren wollen, sagte Schauspielerin Gwyneth Paltrow der „New York Times“. Sie habe sich aber geweigert. Auch ihre Kollegin Angelina Jolie berichtete der Zeitung von einer „schlechten Erfahrung“ mit Weinstein in ihrer Jugend.

„Hangover“-Star Heather Graham erzählte dem Magazin „Variety“ von unangenehmen Avancen Weinsteins. In den frühen Nullerjahren habe er ihr zunächst gesagt, dass er sie in einem Film unterbringen wolle. Später habe er dann von einer Vereinbarung mit seiner Frau erzählt, dass er mit jedem schlafen könne, wenn er aus der Stadt sei. „Er hat es zwar nicht explizit gesagt, dass ich mit ihm schlafen muss, um in einen seiner Filme zu kommen. Aber der Subtext war da.“ Später habe sie ein Treffen mit Weinstein in einem Hotelzimmer abgesagt.

Zuvor waren bereits prominente Schauspieler, darunter Weggefährten wie Meryl Streep, George Clooney, Lena Dunham, Judi Dench, Kate Winslet, Mark Ruffalo und Christian Slater auf Distanz zu Weinstein gegangen.

Nach Berichten der „New York Times“ soll der einflussreiche Produzent jahrzehntelang junge Talente und Mitarbeiterinnen sexuell belästigt und mit Abfindungen zum Schweigen gebracht haben. Weinstein hatte daraufhin erklärt, eine Auszeit nehmen zu wollen.

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