London Er steuert auf die 100 zu: Der Ehemann der Queen, Prinz Philip, ist am Montag 98 Jahre alt geworden. Königin Elizabeth II. und Philip sind bereits mehr als 71 Jahre verheiratet. Wie der Royal seinen Geburtstag verbringen wollte, verriet der Buckingham-Palast auf Anfrage nicht. Dies sei Privatsache, hieß es.

Philip, der sich als Rentner meistens auf dem Landsitz Sandringham aufhält, hatte Anfang des Jahres einen schweren Unfall verursacht. Dabei wurden zwei Frauen verletzt. Nach einer längeren öffentlichen Debatte über Senioren am Steuer gab er seinen Führerschein ab.

Der Herzog von Edinburgh, so sein offizieller Titel, ist kaum noch in der Öffentlichkeit zu sehen. Auch an dem bunten Militärspektakel „Trooping the Colour“ am Samstag in London nahm er nicht teil. Bei der Hochzeit einer Verwandten der Königsfamilie im Mai zeigte er sich aber bestens gelaunt und scherzte mit anderen Gästen.

Mit „Trooping the Colour“ feierte Elizabeth II. ihren Geburtstag. Sie wurde zwar schon am 21. April 93 Jahre alt, doch wegen des normalerweise besseren Wetters findet die farbenfrohe Parade traditionell erst im Juni statt. Auch diesmal schien meist die Sonne. Elizabeth wurde nach dem Tod ihres Vaters mit 25 Jahren Königin und ist damit länger als jeder andere britische Monarch auf dem Thron.

Etwa 1400 Soldaten nahmen an dem Spektakel auf der Horse Guards Parade nahe des Buckingham-Palastes teil. Die Königin fuhr in einer Kutsche dorthin. Später versammelten sich die Royals wie jedes Jahr auf dem Balkon des Buckingham-Palastes mitten in der Metropole und sahen sich die Flugschau der Red-Arrows-Luftwaffe an.

Kleiner Star für die Menschenmenge war dieses Mal der jüngste Sohn von Prinz William (36) und Herzogin Kate (37): Der einjährige Louis winkte auf dem Arm seiner Eltern begeistert in die Menge und klatschte kräftig mit. Der Balkon war prall gefüllt mit Royals, darunter Thronfolger Prinz Charles (70) und Herzogin Camilla (71).

Auch Herzogin Meghan (37) war dabei. Es war ihr erster offizieller Termin seit der Geburt ihres Kindes – des kleinen Archie – vor einem Monat. An den Terminen mit US-Präsident Donald Trump, der bis vergangenen Mittwoch drei Tage lang auf Staatsbesuch in Großbritannien war, hatte die Ehefrau von Prinz Harry (34) noch nicht teilgenommen. Die frühere Schauspielerin („Suits“) gilt als scharfe Kritikerin Trumps und hatte einst in den USA gedroht, sie würde nach Kanada auswandern, sollte Trump jemals Präsident werden.

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