FRAGE: Noch vor wenigen Monaten waren Sie als Mitglied eines Berliner Gospelchores einem eher kleinen Publikum bekannt. Nun füllen Sie allein ganze Hallen. Ihre Single „Do You Like What You See“ hat sich mehr als 150 000-mal verkauft und Gold-Status. Wie fühlt sich das an?

IVY QUAINOO: Es ist ein sehr, sehr schönes Gefühl. Ich bin auch sehr stolz, dass es so schnell mit dem Erfolg geklappt hat. Rechnen kann man damit ja nicht unbedingt. Ich hoffe nur, dass es auch noch eine ganze Zeit so bleibt.

FRAGE: Sie sprechen es an. Die Karriere der Sänger, die in Deutschland aus Castingshows hervorgegangen sind, war in den meisten Fällen recht kurz. Denken Sie manchmal darüber nach, dass der Erfolg auch ganz schnell wieder vorbei sein könnte?

IVY QUAINOO: Natürlich denke ich daran. Ich glaube, es ist ein grundsätzliches Problem in Deutschland, sich als Newcomer durchzusetzen. Ich bin aber optimistisch – und auch selbstbewusst genug, dass ich es schaffen kann. Vielleicht nicht mit der derzeitigen Berühmtheit.

FRAGE: Gibt es denn einen Plan B, wenn sich mit der Musik kein Geld mehr verdienen lässt?

IVY QUAINOO: Den gibt es. Ich werde studieren gehen. Ich weiß allerdings noch nicht genau was. Ich habe schon über Geologie nachgedacht.

FRAGE: Sie haben eine Bühnenkunstschule besucht. Dort haben Sie neben dem Gesangs- auch Schauspielunterricht erhalten. Reizt Sie die Schauspielerei nicht?

IVY QUAINOO: Doch schon, aber im Moment liebe ich halt das Singen. Das will ich machen, solange es geht.

FRAGE: Ist die plötzliche Berühmtheit ein Segen – oder doch ein Fluch?

IVY QUAINOO: Eher ein Segen. Ich kann mich ja noch frei auf der Straße bewegen. Ich hatte noch keine unangenehmen Begegnungen. Insofern fühle ich mich mit der Prominenz wohl.

FRAGE: Sie werden ja bereits als Star bezeichnet. Können Sie sich damit anfreunden?

IVY QUAINOO: Das kann ich, na klar. Ich muss es ja auch. Ich habe jetzt nun einmal eine gewisse Berühmtheit. Das macht mir keine Angst.

FRAGE: Wer gehört zu Ihren musikalischen Vorbildern?

IVY QUAINOO: Das sind Alicia Keys, Aretha Franklin und Jennifer Hudson.

FRAGE: Die souligen Stimmen also. Das hört man auch Ihrem Debütalbum „Ivy“ an. Ebenso wie eine tiefe innere Freude. Kann es übrigens sein, dass Sie beim Einsingen Ihrer Songs lächeln?

IVY QUAINOO: Das ist gut möglich. Ich habe schließlich auch viel Spaß bei den Aufnahmen. Da kann es schon sein, dass ich bei dem einen oder anderen Lied gelächelt habe. Wenn man das heraushören sollte, finde ich es sehr schön.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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