Murwillumbah Tag 1 nach der Eskalation im RTL-Dschungelcamp. Der Krieg ging weiter – jedoch nicht nur wegen der Insassen des Urwald-Gefängnisses. Auch die Macher des Trash-Formates hatten es an Tag 11 auf die unfassbar berühmten Stars abgesehen. Regelverstöße wurden hart bestraft. Und was ist mit Hass-Listen-Anführer Honey?

Ja, schon in der Nacht schlug Honey zusammen mit Marc Terenzi am Lagerfeuer ordentlich in Richtung seiner besten Feindin Hanka zurück. „Das war eine Show von ihr – es war sehr berechnend. Deswegen hat so jemand wie Hanka keine Freunde. Weil sie nicht ehrlich ist“, sagte der gute Schönling natürlich grinsend. Marc Terenzi stimmte ihm zu. Scheint aber nicht sonderlich interessiert und geht schlafen. „In solchen Situationen merkst du immer, wer wirklich ein Freund ist und wer nicht,“ rief ihm das Honigkuchenpferd noch hinterher. Danach wurde es still um den schmierigen Honigtopf. Doch auch wenn er alleine am Feuer sitzt, sucht er nur die Kamera und macht das, was er mit Abstand am besten kann – Achtung Überraschung: Grinsen.

Eintagsfliegen kommen und gehen

„Man denkt gar nicht dran, man verzieht den Mund. Zwischenmenschliche Kommunikation ist echt komplex. Ich bin nicht nachtragend, aber ich hab trotzdem ein gutes Gedächtnis.“ Im Dschungeltelefon nahm Honey noch einmal Stellung zu seinem perfekt gemachten Grinsen, als er einen dicken Hals hatte. Und schmalzte für alle in die Kamera, wie sehr er in seiner Protektorrolle für Botox und Silikon aufgeht. „Mein Beschützerinstinkt ist riesengroß. Ich bin Skorpion und ich passe gerne auf andere Leute auf. Wenn ich jemanden ins Herz geschlossen hab, dann kämpfe ich für den.“ Welch ein Gutmensch es da in den Dschungel geschafft hat. Doch Hanka findet Honey nicht so gut: „Er wollte bei Gina-Lisa punkten. Und draußen bei den Zuschauern natürlich.“

Doch nicht nur Honey stand im Mittelpunkt. Auch die mit unfassbarem Camp-Elan agierende Eintagsfliege Nicole Mieth stand im Rampenlicht – sie musste das Cap verlassen. „Ich bemühe mich die ganze Zeit, meine Emotionen nicht zu zeigen, um es der Gina-Lisa nicht so schwer zu machen“, sagt Nicole und denkt rührend an ihre Mitcamperin, die vor lauter Tränen nicht mehr viele Worte über ihre wahrlich falschen Lippen bekommt. Und Hanka hatte dafür natürlich auch wieder ihren sehr scharfen Senf parat: „Wie kann so jemand in der Zuschauermeinung hinter Alexander stehen?“ Keine Gefühle zu zeigen, ist auch Nicole elf Tage gut gelungen. Das bestätigten die Moderatoren und konnten sich lautes Lachen nicht verkneifen, als Nicole bei ihrem Abgang geradewegs gegen den ersten Baum lief.

Honigmensch wird zum Känguru

„Ihr schafft das. Ihr seid zwei ganz tolle Männer.“ Gina-Lisa hat Gänsehaut. Sie fühlte mit Marc und Honey, die sich wieder einmal zur ultimativen Challenge versammeln müssen. „Ihr könnt davon ausgehen, dass die Prüfung ein absoluter Hammer wird“, sagt Honey und schnieft die Nase. Im Hypochondrieren steht er fast der unter Kontaktsperre leidenden Hanka nicht mehr nach. Doch Dschungel-Doktor Bob ist sich sicher: „Nach meiner ärztlichen Meinung kannst du zu dieser Prüfung antreten.“ Honey lief es bei so einer Nachricht eiskalt über den Rücken. Er musste antreten. Und bewies sofort wieder Taktgefühl. Als er es erfuhr, dass er in einem Kängurukostüm mit einer Stromgabel auf dem Kopf langsam einen Parcours ablaufen musste, und immer wenn er mit der Gabel eine Stange berührt, sein Best-Buddy Marc einen Stromschlag bekommt, klatschte er ganz süffisant in Richtung Terenzi durch.

„Honey, kannst du atmen?“ Daniel stellte die wichtigste Frage des Tages. Doch Honey ging es super. Zusammen mit Marc erspielt er fünf Sterne. Sein Buddy steckt die Stromschläge locker weg. Als großer und natürlich selbst ernannter Held kehrt Mister Honey ins Camp zurück. Die Reden seinerseits – großartig. „Wenn man auch mal eine Niederlage erleidet, muss man auch mal kämpfen. Wir haben heute Deutschland echt unterhalten.“

Raucherpause

Tja, der Rechtswähler und der Linksträger haben das Camp gerettet. Auch Sonja und Daniel wissen das wie immer zynisch zu würdigen. Doch bei den Regeln sind die Moderatoren gnadenlos. Alle Zigaretten und insgesamt 15 heiß geliebte Luxusartikel mussten aus dem Lager verschwinden. Nur weil die armen „Stars“ oft das Lagerfeuer nicht zu zweit bewachten und ihr Mikrofon unerlaubt abgelegt hatten. „Verdammte Scheiße ey. Das geht mir so auf den Sack hier alles.“ Liebe Kader, zügel dich etwas. Nein, die anderen Camper legen noch ein Schippe drauf. „Was soll denn der Kindergarten hier? Dann geb ich halt mein Kissen und meine Kette ab. Wenn ich die nicht wiederkriege, reiße ich den ganzen RTL-Laden ab. In mir brodelt es ohne Ende. Sollen sie sich doch ein zweites Po-Loch freuen.“ Ja das hat Thomas Häßler gesagt. Unglaublich.

Doch der Zoff unter den Campern wurde durch diese geschickte Aktion der Macher ebenfalls weiter geschürt. Sogar Marc hat Hanka jetzt auf der Hass-Liste – und Kader. Denn der liebe Marc hat seine Stimme von zwei auf drei Dezibel erhöht. Zu viel für die lieben Damen. „Was ist denn das für ein Ton“, sagt Honey – um Marc zu verteidigen – zu Hanka, die eigentlich in immer gleich nervender Art spricht.

Sonst noch was? Gina-Lisa muss das Camp verlassen. Überraschung und Schockstarre – für alle.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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