ISLAMABAD Nach dem Jahrhundert-Monsun im Nordwesten Pakistans droht der Ausbruch von Seuchen. Zudem steigt die Zahl der Betroffenen. Nach Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks Uni­cef leiden inzwischen bis zu 3,2 Millionen Menschen unter den heftigsten Überflutungen in der Region seit 80 Jahren. Darunter sind bis zu 1,4 Millionen Kinder.

Auch die Zahl der Toten könnte weiter steigen. Einige Helfer befürchten, dass sie von jetzt etwa 1500 auf bis zu 3000 klettern könnte.

Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation sagte am Dienstag, das Ausmaß der Durchfall-Erkrankungen sei in den überschwemmten Gebieten bereits „ernst“. Auch Dirk Kamm, Leiter des Rot-Kreuz-Büros in Islamabad, warnte, dass sich Cholera ausbreiten könnte. „Die Zahl der registrierten Fälle von Durchfall und ähnlichen Erkrankungen liegt bei rund 100 000“, sagte er.

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