Hamburg Für Schauspieler Jan Fedder („Großstadtrevier“) wird es am 14. Januar eine Trauerfeier im Hamburger Michel geben. Das teilte eine Sprecherin der St. Michaelis-Kirche am Donnerstag in Hamburg mit. An diesem Tag wäre der beliebte Fernsehstar, der am 30. Dezember in Hamburg tot in seiner Wohnung gefunden wurde, 65 Jahre alt geworden.

Fedder hatte sich eine Trauerfeier im Hamburger Michel gewünscht. In der Talksendung „Reinhold Beckmann trifft...“ antwortete er im Sommer 2018 auf die Frage, ob seine Trauerfeier im Michel stattfinden soll: „Logisch. Wo denn sonst?“ Der Hamburger Jung wurde in der berühmten Kirche getauft, konfirmiert und getraut.

Auch die Musik habe er schon ausgesucht, sagte er in der Sendung. Was Überraschendes, genau wie bei seiner Hochzeit. Damals wollte er den Deep-Purple-Hit „Child in time“ hören, aber der Organist habe sich geweigert, deshalb habe ein russischer Musiker den Song gespielt.

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung (Donnerstag) hatte ein Freund den Schauspieler am Montagabend in seinem Bett im Stadtteil St. Pauli entdeckt. Seine Frau Marion (53), die zu der Zeit Urlaub in Spanien machte, hatte sich Sorgen gemacht, weil sie ihn nicht erreichen konnte.

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Vor allem die Vorabendserie „Großstadtrevier“ hatte Fedder bekanntgemacht: Seit 28 Jahren spielte er in dem ARD-Dauerbrenner den Hamburger Polizisten Dirk Matthies. Auch für vier Siegfried-Lenz-Verfilmungen stand er vor der Kamera - für seine Darstellung des arbeitslosen Schiffsingenieurs in „Der Mann im Strom“ erhielt er 2006 den Deutschen Fernsehpreis.

Am 27. Januar wird die neue 33. Staffel des „Großstadtreviers“ in der ARD ausgestrahlt. Gezeigt werden 16 Folgen, einige davon mit Jan Fedder. Im vergangenen Jahr stand der Schauspieler dafür als Polizist Dirk Matthies ein letztes Mal vor der Kamera. Die letzte Episode, in der Jan Fedder zu sehen sein wird, heißt „Schlüsselmomente“ und ist für den 23. März geplant, teilte der NDR mit.

Die 34. Staffel des „Großstadtreviers“ sei bereits beauftragt, der Dreh beginnt im kommenden Frühjahr. Wie hier auf den Tod von Jan Fedder eingegangen wird, werde die Redaktion in Zusammenarbeit mit der Produktion in den nächsten Wochen entscheiden. Sicher werde es eine Würdigung innerhalb der Serie geben, sagte eine Sprecherin.

Und auch in „Neues aus Büttenwarder“ müsse der neuen Situation Rechnung betragen werden, Brakelmann (Jan Fedder) war eine der tragenden Säulen der Serie. Auch hier schaue jetzt die Redaktion, wie es ohne ihn weitergehen kann, hieß es.

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