Frankfurt /Offenbach /Hannover /Hamburg /Potsdam Blitz, Donner, Hitze und viel Regen: Nach dem heißen Wochenende sind heftige Gewitter über Teile Deutschlands gezogen. Das beeinträchtigte am Montagnachmittag auch den Betrieb am Frankfurter Flughafen. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte, legte die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Nachmittag eine sogenannte Nullsteuerung fest. Das bedeutet, dass bereits in der Luft befindliche Maschinen zwar landen konnten oder umgeleitet wurden. An Flughäfen im europäischen Umfeld starteten während der Nullsteuerung aber keine Flugzeuge in Richtung Frankfurt. Annulliert worden seien insgesamt 69 Starts und 70 Landungen. Insgesamt waren für den Tag rund 1500 Flugbewegungen am Frankfurter Airport geplant. Die Arbeit auf dem Vorfeld wurde vorübergehend eingestellt. Bis zum Abend hatten sich die Abläufe am Flughafen einem Sprecher zufolge normalisiert.

Im Raum Pforzheim fielen nach einer Schätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) punktuell bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter. In Pforzheim fiel ein Baum auf zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde dabei niemand.

Auch im östlichen Niedersachsen sind am Montag teils unwetterartige Gewitter niedergegangen. Für die Regionen um Gifhorn, Wolfsburg, Helmstedt und Braunschweig gab der DWD Unwetterwarnungen der Stufe drei heraus. Lokal rechneten Meteorologen mit Niederschlägen von 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Trotz der Gewitter und des Regens blieb die Waldbrandgefahr in einigen Regionen aufgrund des sehr trockenen Wetters weiter hoch. Besonders im Osten galt am Montag in Orten wie Lüchow, Uelzen oder Celle die höchste Warnstufe.

In Nordrhein-Westfalen mussten Pendler am Montag auf dem Weg zur Arbeit wegen der Gewitter mit Zugausfällen und Verspätungen kämpfen. Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr zeitweise auf etwa 300 Kilometern. Zwischen Ruhrgebiet und Rheinland lief der Bahnverkehr nach einem Blitzeinschlag in Mülheim mehrere Stunden nur stark eingeschränkt. Signale und Weichenstellungen fielen aus, die Züge konnten auf der Hauptachse zwischen Duisburg und Dortmund nur noch langsam fahren oder gar nicht. In Düsseldorf schlug ein Blitz in einen Zug der S-Bahn-Linie ein und legte den Betrieb im Berufsverkehr vorübergehend lahm.

Mehrere Wälder in Brandenburg gerieten am Montag in Brand. Der größte Schaden entstand in einem Wald bei Hennickendorf/Berkenbrück (Teltow-Fläming), dort brannten 50 bis 60 Hektar.

Laut bundesweiter Vorhersage beruhigt sich das Wetter am Dienstag wieder ein wenig.

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