+++ Eilmeldung +++

Kurz vor Zielankunft bei der Vendée Globe
Oldenburger Boris Herrmann kollidiert mit Fischkutter

Frankfurt Am Main Zwei der mit dem Bundeswehrflugzeug zurückgekehrten Passagiere aus China haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die beiden sollten am Sonntag aus der Kaserne in Germersheim (Rheinland-Pfalz) in das Frankfurter Uniklinikum gebracht werden. „Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert“, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Luftwaffe, des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Landkreises und der Stadt Germersheim.

Ein Sprecher der Luftwaffe sagte der dpa, es handele sich um zwei Erwachsene. Insgesamt seien nun noch 113 China-Rückkehrer in der Südpfalz-Kaserne. Für die Bevölkerung in Germersheim, aber auch für die zivilen und militärischen Helfer, bestehe „kein Grund zur Sorge“, hieß es am Sonntag.

Wegen der neuen Lungenkrankheit hatte die Bundeswehr Deutsche und ihre Angehörige aus der stark vom Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan in China zurückgeholt. Der Flieger mit mehr als 120 Passagieren war am Samstagnachmittag am Frankfurter Flughafen gelandet.

115 von ihnen wurden nach medizinischen Untersuchungen am Samstagabend zu einer Kaserne nach Germersheim (Rheinland-Pfalz) gebracht, in der sie die nächsten zwei Wochen in Quarantäne verbringen müssen. Da die Erkrankung bis zu zwei Wochen nach der Infektion ausbrechen kann, ist die Quarantäne nötig.

Ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatte am Morgen gesagt, die Aufnahme der Rückkehrer sei ruhig verlaufen. Nach der Ankunft am späten Abend in Germersheim seien die Zimmer verteilt worden, vereinzelt habe der Betrieb bis etwa 3.00 Uhr morgens gedauert. Die Menschen seien im Quarantäne-Block auf drei getrennte Stockwerke verteilt, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, sagte der Sprecher der Luftwaffe. „Das grenzt den möglichen Kreis ein.“

Elf weitere Passagiere waren direkt vom Flughafen in die Frankfurter Uniklinik gebracht worden. Bei einem von ihnen müsse abgeklärt werden, ob er mit dem Coronavirus 2019-nCoV infiziert sei, bei den anderen lägen andere medizinische Gründe vor, hieß es am Samstag. Am Sonntag gab das hessische Sozialministerium dann Entwarnung: Der Verdachtsfall bei dem einen Passagier hatte sich nicht bestätigt.

Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums dürfen sich die Rückkehrenden in der Kaserne nur mit Mund-Nasen-Schutz bewegen. Am Montag sollen sie alle erneut auf den Virus getestet werden und dann wieder in einer Woche und am Ende der Quarantäne „Dies erfolgt, um weitere Fälle möglichst früh zu erkennen und den übrigen Rückkehrenden zusätzliche Sicherheit zu geben“, hieß es.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.