Flensburg /Kopenhagen Nur wenige Menschen sind an diesem Vormittag an der Flensburger Förde und im angrenzenden Kollunder Wald unterwegs. Wenige Meter neben einem Wanderweg stehen Arbeiter im Wald. Sie setzen Zaunpfähle in den Waldboden – einige der letzten für Dänemarks umstrittenen Grenzzaun.

Die Dänen bauen den Zaun von der Nord- bis zur Ostsee, er soll ein 70 Kilometer langes und 1,50 Meter hohes Bollwerk zum Schutz der heimischen Schweinezucht vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) werden. Wohl noch Ende November soll alles fertig sein. Für viele in der Region ist und bleibt der Zaun ein Ärgernis.

Zum Unverständnis für den sichtbaren Zaun an der ansonsten nahezu unsichtbaren Grenze haben sich in Deutschland mittlerweile aber auch ernsthafte Sorgen vor der Afrikanischen Schweinepest gesellt. In einer polnischen Region nahe der deutschen Grenze wurde der Erreger kürzlich bei toten Wildschweinen nachgewiesen. Mittlerweile gibt es dort mehr als 20 ASP-Fälle.

In allen deutschen Bundesländern gelte erhöhte Wachsamkeit, insbesondere aber in den an Polen grenzenden, sagt eine Sprecherin des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums. Auch der Deutsche Jagdverband (DJV) rief zu höchster Wachsamkeit auf.

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