Filmfestival Venedig
Goldener Ehrenlöwe für David Cronenberg

David Cronenberg gehört zu den einflussreichsten Regisseuren der letzten Jahrzehnte. Durch seine existenziellen Filmen kriecht immer auch der Horror. In Venedig wurde er jetzt für sein Lebenswerk geehrt.

Bild: dpa-infocom GmbH
Er hat «Die Fliege» gedreht, jetzt bekommt David Cronenberg einen Löwen dazu. Foto: Kirsty Wigglesworth/APBild: dpa-infocom GmbH
Bild: dpa-infocom GmbH
David Cronenberg ist in Venedig für sein Lebenswerk geehrt worden. Foto: Kirsty Wigglesworth/APBild: dpa-infocom GmbH
Bild: dpa-infocom GmbH
David Cronenberg mit dem Ehrenlöwen vor dem Festivalgebäude auf dem Lido. Foto: Kirsty Wigglesworth/APBild: dpa-infocom GmbH
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Venedig (dpa) - Der kanadische Regisseur David Cronenberg ist beim Filmfestival Venedig mit einem Goldenen Ehrenlöwen ausgezeichnet worden. Der 75-Jährige erhielt die Ehrung am Donnerstag für sein Lebenswerk.

Cronenberg gilt als experimentierfreudiger und vielseitiger Filmemacher. Zu seinen bekanntesten Werken gehören der Science-Fiction-Horrorfilm "Die Fliege", "Naked Lunch" und der kontrovers diskutierte Film "Crash" über Menschen, die an Autounfällen sexuellen Gefallen finden. 1999 gewann Cronenberg bei der Berlinale einen Silbernen Bären für den Thriller "eXistenZ".

Cronenberg spreche Gewalt und sexuelle Grenzüberschreitungen an und verwische die Wahrnehmung zwischen Realität und Virtualität, erklärte Festivaldirektor Alberto Barbera vorab. "Dies sind einige der wiederkehrenden Themen, die ihn zu einem der wagemutigsten und anregendsten Regisseure aller Zeiten gemacht haben." Cronenberg sei "ein nie müde werdender Erneuerer von Formen und Sprachen".

Nach der Preisvergabe stand im Galasaal die Vorführung von "M. Butterfly" auf dem Programm. Cronenberg drehte das Drama von 1993 mit Jeremy Irons und John Lone. Der Regisseur habe diesen Film selbst ausgesucht, hieß es. Er sehe ihn als einen seiner persönlichsten, wenn auch nicht erfolgreichsten Filme, teilte das Festival mit.

Das könnte Sie auch interessieren