Mexiko-Stadt (dpa) - Eine der bekanntesten Telenovela-Diven Lateinamerikas erlebt derzeit ein Comeback: Verónica Castro ("Auch die Reichen weinen") ist ab Freitag in der Netflix-Serie "La casa de las flores" (deutsch: "Blumige Aussichten") zu sehen.

Die 65-Jährige spielt darin die Matriarchin einer Familie, die einen Blumenladen besitzt. Nach Außen wirkt das Familienleben perfekt. Als jedoch die Liebhaberin des Ehemannes von Castros Charakter Virgina de la Mora zu Tode kommt, brechen alte Geheimnisse der Familie auf. Castro ist nach mehr als zehn Jahren Schauspiel-Abstinenz zurück in ihrem Element - der Familientragödie mit haarsträubenden Überraschungen.

Sie sei aufgeregt und gespannt, wie ein jüngeres Publikum sie aufnehmen werde, sagte die TV-Diva der Zeitung "Reforma". Als sie sich vom Fernsehen verabschiedet hatte, habe sie sich gesättigt gefühlt und sei der Meinung gewesen, auch die Zuschauer hätten genug von ihr, so Castro.

Telenovelas bildeten vor allem in den 80er- und 90er-Jahren das Herzstück des lateinamerikanischen Unterhaltungsfernsehens. Castros Serien flimmerten weltweit über die Bildschirme. Die Schauspielerin und Sängerin hatte sich 2004 beim Sturz von einem Elefanten bei Dreharbeiten verletzt und zog sich anschließend immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.