Berlin (dpa) - Der Schauspieler Christian Berkel ("Der Kriminalist") hat sich für sein neues Buch in Sachen Berliner Mundart von Kurt Tucholsky inspirieren lassen. Der Dialekt sei in Berlin ziemlich verloren gegangen, sagte der 61-Jährige der "Berliner Zeitung" (Wochenendausgabe).

"Ich kann es, ja, mein Vater war ein echter Urberliner", sagte Berkel mit Blick auf den Berliner Dialekt - "aber wie schreibt man den, verdammt noch mal". Er habe bei Tucholsky viel gefunden. Der habe eine eigene Rechtschreibung des Berlinerischen entwickelt, erklärte Berkel weiter.

Berkel hat gerade seinen ersten Roman veröffentlicht. "Der Apfelbaum" handelt von der Geschichte seiner Familie über drei Generationen hinweg. Einige Dialoge in dem Buch sind im Berliner Dialekt geschrieben. Zentrale Figur des Romans ist seine Mutter, die Tochter einer polnisch-jüdischen Spanienkämpferin und eines Intellektuellen aus Berlin.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.