Ovelgönne Am Sonntag, 16. November, findet in der Gemeinde Ovelgönne der Bürgerentscheid zur Erschließung des neuen Baugebiets „Hengstweide“ statt. Nachdem sich die Mehrheitsgruppe CDU/FDP/Hübenthal und die SPD zu dieser Frage in der NWZ  klar positioniert haben, bezieht nun auch die Unabhängige Wählergemeinschaft Ovelgönne (UGO) Stellung. Die UGO ist im Rat mit zwei Sitzen vertreten.

Gefahren minimiert

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich Bürger für die örtliche Politik interessieren und auch Bürgerentscheide herbeiführen. So wird in dieser Frage basisdemokratisch entschieden werden. In der Ratssitzung am 15. April, als über die Zufahrt des Baugebietes Hengstweide entschieden wurde, hat auch die UGO-Fraktion im Gemeinderat für eine neue Baustraße gestimmt“, erinnert Hergen Koopmann, 1. Vorsitzender der UGO, im Gespräch mit der NWZ .

Bei einem Ortstermin an der Straße „Am Sportplatz“ sei jetzt noch einmal über die möglichen Risiken für die Kinder der Kindertagesstätte und der Grundschule gesprochen worden. Koopmann stellt fest, dass eine Lösung zur Minimierung der Gefahren gefunden worden sei. Entlang des Kita-Gebäudes wurde ein neuer Fußweg mit Hackschnitzeln angelegt, so dass einerseits die Schulkinder über diesen Weg zur Turnhalle gelangen und andererseits die Kinder vom Parkplatz gefahrloser die Kita erreichen könnten. Die Erschließungsarbeiten verlaufen nach Ansicht von Koopmann völlig problemlos. Er lobt im Gespräch mit der NWZ  die Lastwagen-Fahrer, die sich vorbildlich an die Schrittgeschwindigkeit hielten. Sollte es notwendig werden, sei übrigens zusätzlich auch die Aufstellung einer Bedarfsampel vorgesehen.

„Angesichts dieser positiven Entwicklung ist die UGO-Fraktion inzwischen zu der Auffassung gelangt, dass eine neu anzulegende Baustraße gar nicht mehr notwendig ist“, sagt Koopmann. Dies gelte insbesondere deshalb, weil der größte Teil des zu erwartenden Bauverkehres zum Zeitpunkt einer Fertigstellung der Baustraße bereits erledigt sei.

Die mit einer neuen Baustraße verbundenen Kosten in Höhe von mindestens 100  000€ Euro zuzüglich Verzinsung bis zum Verkauf der Grundstücke würden die Grundstückspreise von derzeit 59 Euro pro Quadratmeter um vier bis fünf Euro in die Höhe treiben. Damit seien die neuen Bauplätze dann sicherlich erheblich weniger attraktiv.

Quadratmeter 59 Euro

Der Gemeinderat habe entschieden, den Ortsteil Ovelgönne weiterzuentwickeln indem ein neues Baugebiet erschlossen wird, betont Koopmann. Dies sei mit einer erheblichen finanziellen Kraftanstrengung verbunden. „Die Ratsmitglieder der UGO haben ihre Meinung deshalb aus Überzeugung geändert. Wir hoffen, dass sich die Bürger zum Wohle der Gemeinde gegen eine alternative und viel zu teure Erschließung entscheiden werden“, sagt Koopmann.


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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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