Ovelgönne Im Burgdorf-Laden Ovelgönne ist mittlerweile ein echtes Dienstleistungszentrum entstanden: Paketannahme, Bargeldauszahlung, Lottoannahme, Müllsäcke, Lieferservice: Der Laden bietet ein Rundumangebot für die Ovelgönner Bevölkerung. „In den letzten Jahren mussten wir mit ansehen, wie Stück für Stück die Infrastruktur in Ovelgönne den Bach runterging. Das hat uns motiviert, mit dem Laden dem was entgegen zu setzen“, erläutert Ilka Morr, Geschäftsführerin der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle.

Von der Stiftung wird der Laden betrieben. Mit Unterstützung der Metropolregion Bremen-Oldenburg konnte der Laden im Januar 2017 neu eröffnet werden. „Anfänglich waren wir ein Stück weit unsicher, wie sich der Laden entwickeln würde, aber das hat sich gelegt. Der Umsatz ist deutlich über den Erwartungen, wir haben Stammkunden geworben und können unser Sortiment regelmäßig erweitern“.

Weil der Laden aus allen Nähten platzt, ist als Lager die ehemalige Schlachterei angemietet worden. Die Grünen-Politiker zeigten sich besonders von der Angebotspalette angetan. Neben den Produkten der Edeka-Gruppe setzen die Betreiber auf Regionalität, fairen Handel und Nachhaltigkeit. So kommen die Eier von freilaufenden Hühnern aus Nordenham, Frischkäse wird vom Biohof Butendieker aus Seefeld angeboten und das Brot stammt von der Landbäckerei zur Horst aus Stadland und das Fleisch liefert die Landschlachterei Wiese aus Schwei.

Biologisch und fair gehandelter Kaffee wird von der Firma Utamtsi aus Worpswede angeboten – die wie die Ovelgönner Mühle eine Einrichtung für Menschen mit Handicap ist. „Es ist toll, was hier auf die Beine gestellt worden ist“ freute sich die Bundestagskandidatin Christina-Johanne Schröder. „Der ländliche Raum braucht solche Initiativen, um lebenswert zu sein. Das unterstützen wir nachdrücklich. Finanzielle Förderungen für die Entwicklung solcher Projekte wollen wir vorantreiben.“ Auch Dragos Pancescu, Landtagskandidat , war voll des Lobes: „Ilka Morr und ihr Team haben erneut gezeigt, dass es lohnt, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, um Ovelgönne lebenswerter zu gestalten.“

Der Jader Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Janßen verwies auf bereits laufende Förderprogramme des Landes, durch die Kleinstunternehmer im ländlichen Bereich Förderungen erhalten können. „Und auch der Breitbandausbau sichert die Lebensqualität im ländlichen Raum. Hier müssen wir dranbleiben, damit gleichwertige Lebensbedingungen auf dem Land gesichert werden“, forderte der Abgeordnete.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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