Ovelgönne Mit einer Kelle und einer Steinsäge stehen Hans-Jörg Heyer und Zygmunt Tadel vor dem Ovelgönner Dorfladen an der Bahnhofstraße. Im Inneren des historischen Gebäudes, das bereits im 18. Jahrhundert genutzt wurde, gibt es jede Menge Arbeit.

Der neue Laden, der zukünftig von der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle betrieben wird, wird für die Zukunft fit gemacht. In den Nutzräumen, die erheblich – auf rund 200 Quadratmeter – erweitert werden, soll es ein umfangreiches Angebot geben. Geboten werden ab Januar unter anderem Dinge des täglichen Bedarfs, Drogerieartikel, regionale Lebensmittel und Bioprodukte.

„Wir werden auch die Post- und Bankdienstleistungen übernehmen und zudem die Bargeldversorgung sicherstellen“, sagen Ilka Morr und Timo Park von der Geschäftsführung der Stiftung im Gespräch mit der NWZ .

Zur Erinnerung: Das Burgdorf Ovelgönne war in guten Zeiten der unumstrittene Mittelpunkt und das Verwaltungszentrum der Wesermarsch mit Gericht und Gefängnis. Davon ist im 21. Jahrhundert nichts mehr zu spüren: Nach Apotheke, Drogerie, Schlachter und Lebensmittelladen schließt demnächst auch die LzO ihre Filiale in Ovelgönne.

Mit der Übernahme des Dorfladens will die Stiftung die Infrastrukur des Burgdorfes retten. Und mit Hilfe von Fördermitteln aus dem „Förderprogramm für Demografie-Projekte in den niedersächsischen Teilen der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems“ des Landes Niedersachsen kann das überaus wichtige und zugleich ehrgeizige Projekt in die Tat umgesetzt werden. Fördermittel von 94  794 €Euro bei einem Gesamtprojektvolumen in Höhe von 322  250 € Euro stehen zur Verfügung.

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„Wir hätten gerne schon vor Weihnachten geöffnet, aber der Umfang der Umbauarbeiten lässt das einfach nicht zu“, betonen Ilka Morr und Timo Park im NWZ -Gespräch.


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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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