OVELGöNNE Kutschen, Reiter und viele Pferde bevölkerten am Wochenende das Burgdorf Ovelgönne. Der Reiterverein, der sein 100-jähriges Bestehen feiert, hatte in seinem Jubiläumsjahr zu einer weiteren Veranstaltung eingeladen.

Eine Augenweide waren am Sonnabend die 16 Kutschen, die sich auf eine Orientierungsfahrt durch die Gemeinde begaben. „Die Kutschen lassen sich in drei Kategorien einteilen“, erklärte Hauptorganisator Reiner Carstens. Zur ersten Gruppe gehörten die historischen Kutschen von 1900 bis 2000. Die zweite Gruppe bildeten die „Marathon-Wagen“, das seien Sportgelände-Kutschen mit Metallgehäusen und Gitterschutzvorrichtungen für den Fahrer. Die dritte Gruppe bildeten die Sportturnierkutschen aus Metall und Holz, die sich für Ausflugsfahrten eigneten.

Carstens freute sich außerdem über die vielen Zuschauer, die längs der Strecken standen und auf die Gespanne warteten. Denn jede Kutsche rief Bewunderung hervor.

Die Orientierungsfahrt wurde in drei pferdegerechte Strecken unterteilt. Unterwegs bewältigten die Teams sportliche und geistige Aufgaben. Bei dem anschließenden kombinierten Parcours aus festen Hindernissen und Kegeln stellten die Fahrer ihre Geschicklichkeit unter Beweis.

Die Jagdhornbläsergruppe Stadland sorgte für den entsprechenden musikalischen Rahmen während der Siegerehrung. Sieger der 30-Kilometer-Strecke wurde Traute Stadlander (Schortens), bei der 22-Kilometer-Strecke siegte Michael Timmerevers (Rastede) unf bei der 15-Kilometer-Strecke gewann Leenert Cornelius (Ovelgönne).

Der Sonnabend klang mit einem gemütlichen Beisammensein in der Oberhammelwarder Strandgaststätte aus.

Am Sonntagmorgen fuhren die Kutschen nach Strückhausen zum Feldgottesdienst.

Optimales Wetter zum Ausreiten hatten auch die Wanderreiter, die sich am Sonntagmorgen auf den Weg machten. Die 66 Teilnehmer im Alter von acht bis 62 Jahren starteten in Kleingruppen und im Viertelstundentakt. Sie konnten sich für ihren Wanderritt eine 20 oder 30 Kilometer lange Strecke aussuchen. Eine Besonderheit unterwegs war das Überqueren von Weiden, die von den Landwirten Folker Wefer und Tammo Gräper zur Nutzung freigegeben wurden.

Zur Stärkung der Pferdes und Reitern war unterwegs eine Pausenstation aufgebaut.

Zum Organisationsteam gehörten Meike Lampe, Renate Wefer, Anja Warnken und Dagmar Janßen. Die Organisatoren waren mit dem Verlauf und der Beteiligung sehr zufrieden. Einen herzlichen Dank richteten sie an die vielen Helfer. Ebenso dankten sie den Feuerwehren, die unterwegs die Kutschen betreuten und die Verkehrsregelung übernahmen.

Mehr Bilder unter www.NWZonline.de/fotogalerie-wesermarsch

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