OVELGöNNE Ein rauschendes Fest hat der Ovelgönner Reiterverein am Sonnabend gefeiert: Zum 100. Geburtstag gab es neben Glückwünschen, Geschenken, eine neue Standarte. Die geschmückte Reithalle bot das passende Ambiente für dieses Jubiläum. Erster Vorsitzender Leenert Cornelius hieß jeden Gast persönlich willkommen. Besonders begrüßte er die „Veteranen, die den Reiterverein aufgebaut haben“, darunter den 90jährigen Friedrich Bielefeld, der sich viele Jahre um die Reiterausbildung gekümmert hatte.

Den feierlichen Höhepunkt gestaltete Pfarrerin Ute Thräne. Nach ihrer Ansprache, umrahmt von Kindern und Jugendlichen des Vereins, segnete sie den Gebrauch der neuen Standarte. „Alle, die nun unter der Standarte des Reitervereins Ovelgönne 1908 reiten, sind nun unter Gottes Schutz und Segen gestellt“. Thräne schloss den Wunsch mit ein, dass alle Pferdesportler samt ihren Tieren heil und gesund nach Hause kommen und an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Auch möge dem Reiterverein weiterhin ein blühendes Vereinsleben beschert sein. Mit dem Lied „Heil Dir, oh Oldenburg“ umrahmte der Ovelgönner Spielmannzug diesen Festakt.

Bürgermeister Thomas Brückmann überbrachte Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Gemeinde Ovelgönne. „In den 100 Jahren haben Reiterverein und Gemeinde immer in einem Boot gesessen“; erzählte Brückmann und wies auf die zwei Reithallen und das Außengelände hin. Er ging auch auf die Angebote und die sportlichen Erfolge ein. „Ich bin stolz auf diesen Verein“, schließt der Bürgermeister seine Ansprache.

Der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann überbrachte Glückwünsche vom Landkreis Wesermarsch. Werner Trüper vom Kreisreiterverband überreichte einen Standartennagel und hob die gesunde Mischung aus Leistungs- und Breitensport des Vereins hervor.

Der Präsident des Pferdesportverbandes Weser-Ems Claus Bergjohann erzählte die Geschichte des Reitsports. Auch er überreichte einen Standartennagel. Weitere Geburtstagsansprachen hielten Hans Fleming, Vorsitzender des Oldenburger Reiterverbandes, Reinhard Krause vom Ovelgönner Bürgerverein und Rolf Harms vom Kreissportbund.

Den Abschluss gestaltete Hermann Schildt, der humorvoll die Vereinsgeschichte schilderte. „In Berlin gab es 1908 einen Kaiser und in Ovelgönne entschließen sich Leute, den Reiterverein zu gründen“: Schildt weckte Erinnerungen an „Onkel Hugo“ und „Opa Willi“. Auch beschreibt er den ungewöhnlichen Finanzierungsplan des damaligen Vorsitzenden Georg Woltmann dür die jetzige Reithalle.

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