Ovelgönne In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstörten SA-Truppen tausende von jüdischen Geschäften und Wohnungen. Synagogen wurden verbrannt und jüdische Friedhöfe zerstört.

30  000 jüdische Mitbürger wurden verhaftet und teilweise in Konzentrationslager gebracht. 400 Menschen wurden ermordet. Am 9. November jährt sich die sogenannte Po-gromnacht zum 75. Mal.

Aus diesem Anlass lädt die Kirchengemeinde Vier Kirchen Ovelgönne am Sonnabend, 9. November, zu einem Friedensgottesdienst ein, der um 19 Uhr auf dem Wendehammer der Siedlung Neuer Hamm in Ovelgönne beginnen wird.

Die Lektorinnen Anke Kohlmann, Silvia Warns, Frauke Cornelius und Bärbel Uebachs, die diesen Gottesdienst vorbereiten und leiten, haben von dem Landesverband jüdischer Gemeinden die Genehmigung eingeholt, den jüdischen Friedhof in den Gottesdienst einzubeziehen. Beginn des Gottesdienstes darf laut jüdischer Gemeinde jedoch erst mit Abschluss des Sabbats um 19 Uhr sein. Aus diesem Grund werden die Gottesdienstbesucher trotz der Beleuchtung, die installiert werden soll, gebeten, Taschenlampen mitzubringen. Parkmöglichkeiten sind auch auf dem Hof Cornelius, Bahnhofstraße, vorhanden. Der Weg zum Wendehammer wird ausgeschildert.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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