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Ostfriesland Warum sind die Busse in Ostfriesland nur zwei Meter lang, aber zwölf Meter breit? Weil alle vorn neben dem Busfahrer sitzen wollen. Wer den Eindruck bekommt, dass es wahrscheinlich einen passenden Ostfriesenwitz zu jeder Gelegenheit gibt, liegt damit wohl nicht ganz falsch: Zumindest hat der SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, in Sachen Regierungsbildung einen Bezug gefunden. Naja, so halbwegs zumindest. „Eine neue Regierung ist ja kein ostfriesischer Bus, in dem alle in der ersten Reihe sitzen können“, sagte Roth. Alles klar? Nein? Macht nichts. Ging der (ostfriesischen) Redaktion auch so.

Roths Amtskollege aus dem Auswärtigen Amt, SPD-Stimmenfänger und Ostfriese Johann Saathoff zumindest findet den Ausspruch „einfach witzig“ und glaubt nicht, dass sein Kollege ihm oder den Ostfriesen einen Seitenhieb verpassen wollte. „Er hat mit Sicherheit nicht mich gemeint“, reagiert Saathoff gelassen auf die Spitze in einem Interview Roths mit der Zeitung „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“.

Was ihn zu diesem Witz verleitet hat, lässt sich damit nur vermuten. Vielleicht weiß Roth mit Blick auf die Regierungsbildung einfach schon mehr? Immerhin ist Saathoff mit seinen deutlichen 52,8 Prozent SPD-Stimmenkönig – und auch wenn der Emder sich bislang in bescheidener Zurückhaltung übt und sein Ziel, „Bundestagsabgeordneter zu werden“, erreicht hat – einen Platz in der ersten Reihe hätte er sich ja eigentlich verdient. Wenn auch nicht im Bus. Vielleicht nächste Haltestelle Kanzleramt?

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Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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