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Norden „Die Situation hat sich für uns generell gewandelt, der Ton gegenüber Uniformträgern ist rauher geworden.“ So beschrieb Nordens Stadtbrandmeister Thomas Kettler auf dem jüngsten Feuerwehr- und Ordnungsausschuss den Alltag der freiwilligen Feuerwehrmitglieder in diesen Tagen. Anlass war eine gezielte Nachfrage des stelllvertretenden Ausschussvorsitzenden Gerd Zitting (SPD), was sich seit der Kritik der Wehr vor über einem Monat hinsichtlich der schwierigen Verkehrslage im Neuen Weg getan hat.

Markierungen auf dem Neuen Weg

Seitens der Verwaltung gab es bereits Reaktionen, wie Christoph Carls vom Fachdienst Bürgerdienste und Sicherheit erklärte. Auch wenn grundsätzlich der Fachdienst Umwelt und Verkehr zuständig ist, wusste er zu berichten, dass es im Neuen Weg mittlerweile Markierungen für örtliche Geschäfte und Gastronomien gibt, wie weit Stühle, Tische und Auslagen auf die Straße reichen dürfen. „Ob die in der Praxis auch genutzt werden, ist eine andere Frage“, sagte Carls mit Blick darauf, dass vor allem Café-Tische im Betrieb oft auch von Gästen verrückt werden. Zudem gebe es Gespräche hinsichtlich der Markisen, die für die Feuerwehr eine Durchfahrt erschweren – aus Sicht des Stadtbrandmeisters besteht hier jedoch weiter Nachholbedarf. „Da müssen Läden auch alle Mitarbeiter schulen, damit Markisen schnell genug eingeklappt werden“, sagte er. Das sei vor allem seit der Anschaffung des neuen Drehleiterwagens ein kritischer Punkt für die Kameraden, weil das Fahrzeug noch größer als das alte sei und nur sehr wenig Spielraum beim Manövrieren bleibt – im Falle eines Brandes ein zeitlicher Zusatzaufwand, der schnell gefährlich werden kann.

In der Praxis oft noch Fehler gemacht

Grundsätzlich werde man bei den Planungen für Feste und Aktionen in Norden jedoch sehr gut mit einbezogen, lobte Kettler. Das sei etwa auch beim Straßenkunstfestival vor wenigen Tagen so gewesen – in der Praxis wurde dann aber trotzdem der Rettungsweg versperrt. „Da war ein Stand dann an der falschen Stelle, im Notfall wären wir nicht durchgekommen“, so Kettler. Er warb dafür, dass die Verwaltung und Organisatoren solche Details künftig gezielt im Blick behalten.

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Ortsbegehung in der Innenstadt geplant

Weil auch seitens des Behindertenbeirats Kritik an teils beengten Stellen im Neuen Weg oder der Osterstraße zu hören war, wurde im Ausschuss eine Ortsbegehung vorgeschlagen, um die Problemstellen in der Innenstadt noch einmal gezielt in Augenschein zu nehmen. „Gerne auch zeitnah, damit wir im Falle eines Notfalls nicht sagen müssen: Hätten wir mal...“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Hinrichs, der damit auf viel Zustimmung stieß. Ein konkreter Termin steht aktuell aber noch nicht fest.

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Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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