Wittmund/Norddeich. Das Sturmtief „Kirsten“ hat am Mittwochmorgen vor allem in Ostfriesland und an der dortigen Nordseeküste kräftig geweht. „Es ist angespannt“, sagte ein Sprecher der regionalen Rettungsleitstelle Ostfriesland in Wittmund. Es sei sehr windig, aber zunächst habe es doch sehr wenige umgestürzte Bäume gegeben, die von den Bauhöfen und Straßenmeistereien beseitigt werden mussten: „Feuerwehreinsätze haben wir bislang noch keine gehabt.“ Vielleicht habe man Glück, dass der Sturm über der Nordsee tobe und noch nicht auf dem Festland.

Die großen Fähren setzen zunächst ohne Einschränkungen zu Ostfriesischen Inseln über. „Wir fahren planmäßig. Wir kommen bei der Sturmstärke zwar an die zehn dran, das ist aber nichts, was wir nicht gewöhnt sind“, sagte Fred Meyer, Sprecher der Reederei Norden-Frisia, die Fahrten nach Norderney und Juist anbietet. Nur die kleinen Aluminium-Schnellboote der Reederei sollten - ebenso wie bei Töwerland-Express mit seinen Fahrten nach Juist und Baltrum - für diesen Tag im Hafen bleiben. „Das ginge theoretisch auch noch, ist den Fahrgästen aber nicht zuzumuten“, erklärte Meyer.

Auch nach Borkum, Langeoog und Baltrum sollten die Fähren wie geplant fahren. Die AG Ems stellte allerdings Fahrten mit dem Katamaran nach Borkum ein. „Das hat der Kapitän heute Morgen so beurteilt. Das Schiff ist ja leichter. Die Fähren können selbst bei Orkan noch fahren“, sagte Sprecherin Corina Habben.

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Nach Angaben des Deutsche Wetterdienstes ist in Niedersachsen mit schweren Sturmböen und einzelnen Gewittern zu rechnen. Am frühen Nachmittag zieht das Tief den Angaben zufolge über den Nordosten hinweg ab. Demnach ist Ostniedersachsen zu den späteren Stunden des Tages von dem Sturm betroffen. Am Abend soll sich das Wetter wieder beruhigen.

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