In Ostfriesland Ein Ende der Corona-Pandemie ist auch in Ostfriesland noch schwer abzusehen. Die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden informieren über die neuesten Entwicklungen über das neuartige Coronavirus.

Weitere Artikel und Meldungen in unserem Ostfriesland-Newsblog

Stadt Emden

Stand 18. September: In Emden gibt es derzeit drei aktive Corona-Fälle. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 39 Corona-Fälle in Emden bekannt. Davon sind 36 Menschen wieder genesen.

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Seit dem Ausbruch der Pandemie sind in Emden insgesamt drei Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Sie kamen aus dem Landkreis Aurich und werden auch dort statistisch erfasst. Beim Gesundheitsamt in Emden stehen derzeit 19 Testergebnisse aus.

In häuslicher Quarantäne befinden sich zurzeit 36 Mensch.

Eine Übersicht zu allen bisherigen Artikeln zum Thema gibt es im Coronavirus-Spezial.

Landkreis Aurich

Stand 18. September: Im Landkreis Aurich wurde bei insgesamt 205 Personen eine Corona-Infektion nachgewiesen, davon gelten 190 inzwischen als geheilt. Akut sind sieben Personen mit dem Virus infiziert, davon zwei in der Stadt Aurich sowie zwei in der Stadt Wiesmoor und jeweils eine in der Gemeinde Großefehn sowie in den Städten Norden und Norderney, wobei die betroffene Person zwar ihren Wohnsitz auf der Insel hat, sich aber nicht dort befindet.

74 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Insgesamt 1025 Personen wurden bislang aus der Quarantäne entlassen. Acht Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Eine Chronologie der Ereignisse im Nordwesten: Vom ersten Fall bis zur ersten Entspannung

So hat sich die Zahl der Infektionen in Ostfriesland verändert

Landkreis Wittmund

Stand 18. September: Es wurde bei 55 Personen im Landkreis Wittmund eine Corona-Infektion nachgewiesen. Davon sind 48 Personen genesen. Sieben Personen sind derzeit infiziert. 80 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Ein Infektionsfall betrifft einen Schüler der Realschule Esens. Das Gesundheitsamt hat für ihn sowie den gesamten fünften Jahrgang und bis zu 14 Lehrkräfte vorsorglich Quarantäne angeordnet. Am Freitagvormittag wurden rund 80 Menschen getestet. Das Gesundheitsamt ermittelt weitere Kontaktpersonen. Wo sich der Schüler angesteckt hat ist bisher unklar.

Landkreis Leer

Stand 18. September: Im Landkreis Leer gibt es zwölf weitere bestätigte Corona-Fälle. Neben Infektionen aus familiären Kontakten und bei Reiserückkehrern gibt es vermehrt Infektionen, deren Quelle nicht geklärt werden kann. Das teilte der Landkreis in einer Pressemitteilung mit.

Zwei Personen haben sich in der Schule angesteckt. Ebenfalls sind weitere Schulen, wenn auch im Umfeld, von neuen Fällen betroffen: die BBS1 in Leer, die Möörkenschule Leer und die Schule am Osterfehn in Ostrhauderfehn. Es wurden drei Klassen unter Quarantäne gestellt.

Da in mehreren Sportmannschaften im Kreisgebiet positiv getestete Personen am Spielbetrieb teilgenommen haben und dadurch vier Mannschaften in Quarantäne mussten, hat der Krisenstab des Landkreises Leer entschieden, an diesem Wochenende keine Wettkampfspiele im Kreisgebiet stattfinden zu lassen. Der Spieltag wird verschoben. Dieser Entschluss betrifft alle Mannschaftssportarten, ebenso Sportarten wie Tennis und Tischtennis.

Der Spielbetrieb ruht zunächst bis Donnerstag, 24. September. Der Niedersächsische Fußballverband und der Kreissportbund sind informiert. Das Training der einzelnen Mannschaften kann weiterlaufen. Allerdings appelliert der Landkreis, nachfolgende Hygieneregeln zu befolgen: Duschen und Umkleidekabinen nicht nutzen, Fahrgemeinschaften vermeiden. Es dürfen keine Trainingsspiele gegen andere Mannschaften des jeweiligen Vereins oder anderer Vereine stattfinden. Diese Regelungen gelten ebenfalls bis zum 24. September.

Zudem sollten sich auch Sportlerinnen und Sportler die „Corona-Warn-App“ des Bundes herunterladen und aktivieren, sagt der Kreissportbund.

Im Landkreis wurden seit dem Ausbruch der Pandemie 222 Corona-Fälle bekannt. 179 Personen sind genesen sowie sechs verstorben. Infiziert sind zurzeit 37 Personen, darunter 20 in der Gemeinde Moormerland, sechs in der Stadt Leer, vier in der Gemeinde Westoverledingen, drei in der Stadt Weener, zwei in der Samtgemeinde Hesel sowie jeweils eine Person in der Gemeinde Bunde und der Gemeinde Rhauderfehn. In stationärer Behandlung befindet sich zur Zeit niemand.

In Quarantäne sind im Landkreis Leer derzeit 408 Menschen.

Ergänzend dazu: Der Liveblog mit den nationalen und internationalen Entwicklungen.

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